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Beitrag 1
21/07/2009
Mein Alter ist...: 32

Mein Familienstand ist...: ledig

Mein Beruf / Schule ist...: Kommunikation

Ich leide unter der Essstörung...: erst Bulimie dann atypische Magersucht - beides nicht klassisch, eben wieder mal anders wie bei allen anderen Leuten

Verbunden damit leide ich auch unter...: Schlafstörungen, Beziehungsangst, Kaugummisucht, sich oft anders und ausgegrenzt fühlen, viel "Kopfkino" (irrationale Gedanken)

Meine Essstörung begann im Alter von...: 16

Als tiefer liegende Ursache sehe ich..: fehlende Abgrenzung und mangelndes Selbstwertgefühl

Die Auslöser waren vermutlich...: mangelnde Abgrenzung, Freunde die an mir rumzerrten, mich abwerteten
und ich nicht damit umgehen konnte. Ich glaubte, dass ich schlecht und falsch war.

Die größte Belastung durch meine Essstörung ist bzw. war ...: dass ich mich anders fühle, minderwertig, beziehungsuntauglich,
nicht liebenswert und nicht leistungsunfähig.

Mein Tag mit meiner Essstörung ist bzw. war geprägt durch...: früher: durch Nichtessen, Kraftlosigkeit, irrationalen Gedanken,
Minderwertigkeitsgefühlen, Versteckspielen, Ängsten um meine Gesundheit, sozialer
Isolation, Depressionen, Ausweglosigkeit, Traurigkeit, Wut, nichts mehr Schmecken. Heute:   Ich esse regelmäßig und übergebe mich nicht mehr. Ich nutze  meine Essstörung mittlerweile als Warnsignal. Sobald es mir schwer fällt zu essen oder ich Essdruck habe, stimmt etwas nicht und ich sollte unbedingt mit mir selber in Kontakt kommen.

Durch meine Essstörung bin ich eingeschränkt in...: Schlafen, Beziehungen mit anderen Menschen, wenn es mir zu eng
wird, schwierigen Essenssituationen

Die Reaktion meiner Angehörigen auf meine Essstörung ist...: Ganz schlimm war, dass sich meine Mutter die Schuld dafür gab
und auch immer noch gibt, egal ob ich widerspreche. Mittlerweile gehen sie ganz gut damit um, sie
akzeptieren es und unterstützen mich, auch wenn ich glaube, dass sie es nicht
wirklich verstehen und es war hart dahin zu kommen.

Die Reaktion anderer Menschen auf meine Essstörung ist...: mittlerweile erstaunt und interessiert, sie wollen mehr wissen über die Krankheit und wie ich es so weit geschafft habe. Als es mir noch beschissen ging haben sie dagegen wegsehen, weil ich so dünn war, sich für mich geschämt und sie waren
erschrocken und die meisten haben kein Wort zu mir selbst gesagt, sind mir aus
dem Weg gegangen!!! Erst im Nachhinein habe ich es erfahren, wie erschrocken sie damals gewesen waren... das hat
mir sehr weh getan, mich sehr verletzt, denn damals war ich der gleiche Mensch
wie heute!

Meine Essstörung überwinden wollte ich durch...: Klinik, eiserner Wille und ambulante Therapie

Geholfen hat mir dabei...: Mein Wille gesund zu werden, 2 Klinikaufenthalte, meine Selbsthilfegruppe, eine super Therapeutin, meine Homöopathin, ganz liebe Eltern, liebe Freunde, Rückhalt
von Bruder und Schwägerin und super liebe Ärzte, die mich sehr unterstützt
haben, in die Klinik zu kommen. Danke!!!

Nicht geholfen hat mir dabei...: 1 ambulante Therapie, als ich noch nicht selber wollte, 1
ambulante Therapie bei sehr jungem, unerfahrenen Therapeuten, Unterdrucksetzen
von meiner Mutter und meinem damaligen Freund

Ich war schon in Behandlung/Therapie/Klinik...: 2x Klinik, 3x ambulante Therapie, Homöopathin, Selbsthilfegruppe

Persönlich wünsche ich mir zukünftig bezüglich meiner Essstörung...: Dass es so toll weiter läuft wie die letzten Monate, dass
ich mich noch mehr an fettreiche Nahrungsmittel ranwage, dass ich viel mehr
genießen kann und auch mal über die Stränge schlagen kann, ohne schlechtes
Gewissen, dass ich weiter zunehme und dass ich weniger Kaugummis kaue

Von der Öffentlichkeit wünsche ich mir bezüglich meiner Essstörung...: dass sie die Essstörung als Krankheit akzeptieren und
nicht als Schlankheitswahn betiteln, dass die Medien nicht nur oberflächliche
falsche Berichterstattungen bringen, sondern auch mal darstellen wie es wirklich
ist, nämlich dass es viel tiefergreifende Ursachen sind, die zu einer Essstörung führen.
Schön wäre auch gewesen, wenn einige Bekannte/ Freunde als es mir noch sichtbar richtig schlecht ging nicht weggesehen und hintenrum
getuschelt hätten, sondern mich auch krank und dünn als Menschen akzeptiert
hätten und nicht gemieden hätten.

Von anderen Betroffene wünsche ich mir...: Dass ihr kämpft um gesund zu werden. Es geht! Das
Leben kann so schön sein!!! Dass ihr für Eure Therapie kämpft, nicht aufgebt,
auch wenn Krankenkassen oder Rententräger Steine in den Weg rollen. Holt Euch
Unterstützung, probiert mehrere Dinge aus, jeder hat einen anderen Weg - und vor
allem unterstützt Euch gegenseitig um gesund zu werden - nicht um in der
Krankheit zu bleiben. Positive Erlebnisse können auch andere Betroffene
anspornen!


Beitrag 2
21/07/2009
Mein Alter ist...: 23

Mein Familienstand ist...: verheiratet

Mein Beruf / Schule ist...: Realschulabschluss mit Lehre

Ich leide unter der Essstörung...: Anorexia Nervosa

Verbunden damit leide ich auch unter...: Depressionen,Posttraumatische Belastungsstörung

Meine Essstörung begann im Alter von...: 14

Als tiefer liegende Ursache sehe ich...: schwierig herauszufinden: Mutter alkoholabhängig, bester Freund beging Suizid

Die Auslöser waren vermutlich...: einfach das Gefühl ohnmächtig zu sein und dass Andere über mein Leben bestimmen

Die größte Belastung durch meine Essstörung ist bzw. war ...: Anfangs die Geheimhaltung,danach die körperliche Schwäche

Mein Tag mit meiner Essstörung ist bzw. war geprägt durch...: Gedanken ans Essen,wiegen,Schuldgefühle

Durch meine Essstörung bin ich eingeschränkt in...: definitiv in der Erziehung meiner Tochter und im Umgang mit Freunden und anderen Menschen

Die Reaktion meiner Angehörigen auf meine Essstörung ist...: keine wirkliche

Die Reaktion anderer Menschen auf meine Essstörung ist...: sie sorgen sich

Meine Essstörung überwinden wollte ich durch...: Schwangerschaft und ambulante Therapie

Geholfen hat mir dabei...: meine Tochter

Nicht geholfen hat mir dabei...: meine restliche Familie und die Rentenversicherung

Ich war schon in Behandlung/Therapie/Klinik...: Ich möchte sehr gern zusammen mit meiner Tochter in eine Klinik,ich hab auch eine passende gefunden,aber eine Absage von der Rentenversicherung bekommen mit der Begründung ich sei nicht krank genug!!!

Persönlich wünsche ich mir zukünftig bezüglich meiner Essstörung...: endlich in die Klinik gehen zu dürfen,damit ich meine Tochter aufwachsen sehen kann

Von der Öffentlichkeit wünsche ich mir bezüglich meiner Essstörung...: die Öffentlichkeit hat bis jetzt immer mit Verständnis reagiert,ich erntete nie verächtliche Blicke o.ä.

Von anderen Betroffene wünsche ich mir...: Offenheit und dass sie über die Krankheit sprechen,denn nur durch Aufklärung können wir etwas bewegen!


Beitrag 3
22/07/2009
Mein Alter ist...: 20

Mein Familienstand ist...: ledig

Mein Beruf / Schule ist...: Gymnasiastin

Ich leide unter der Essstörung...: Anorexie/Bulimie

Verbunden damit leide ich auch unter...: gelegentlichem Selbsthass, schlechtem Körpergefühl und Gedankenkreisen, sowie Ängsten

Meine Essstörung begann im Alter von...: 14

Als tiefer liegende Ursache sehe ich...: den Wunsch nach Anerkennung

Die Auslöser waren vermutlich...: familiäre Konflikte (Scheidung der Eltern,...), eine Mutter, die einen früh in Dinge einspannte und mit Sachen belastete, die nicht altersgerecht waren, sowie Mobbing wegen Übergewicht in der Kindheit (vor allem in der Schule)

Die größte Belastung durch meine Essstörung ist bzw. war ...: dass ich im Prinzip meine halbe Jugend verpasst habe durch die Isolation und die zwanghaften Handlungen und Gedanken

Mein Tag mit meiner Essstörung ist bzw. war geprägt durch...: Kalorien zählen, Angst, Gedanken wann/wie/wo das nächste Essen stattfindet

Durch meine Essstörung bin ich eingeschränkt in...: der Tendenz sich einzuigeln (meiner Meinung nach zu ausufernd) nach Mahlzeiten und auch durch das Bevorzugen fett-und kalorienarmer Lebensmittel, bzw. das strikte Vermeiden von "verbotenem" Essen

Die Reaktion meiner Angehörigen auf meine Essstörung ist...: durch wenig Verständnis, teils Wut und zum Schluss auch sehr durch Angst um meine Gesundheit oder sogar mein Leben geprägt gewesen

Die Reaktion anderer Menschen auf meine Essstörung ist...: bei krankhaftem Untergewicht sehr verhalten und teils verständnislos gewesen

Meine Essstörung überwinden wollte ich durch...: zunächst gar nichts, es wollten immer nur alle anderen; später dann als Einzelkämpfer und unter stationärer Betreuung

Geholfen hat mir dabei...: einen Tiefpunkt zu erreichen, an dem ich Tag für Tag mehr erkannt habe, dass es sich lohnt zu kämpfen und dass ich mich einfach fallen lassen konnte in der stationären Behandlung, die aber nicht gerade zart war

Nicht geholfen hat mir dabei...: eine kurzzeitige Behandlung mit Samthandschuhen in Kliniken und das Drängen der Familie in derartige zu gehen

Ich war schon in Behandlung/Therapie/Klinik...: bei verschiedenen ambulanten Therapeuten, stationär in Psychosomatik und Psychiatrie

Persönlich wünsche ich mir zukünftig bezüglich meiner Essstörung...: dass das Essen für mich nicht mehr hauptsächlich Beruhigung und "Seelenstreichler" ist

Von der Öffentlichkeit wünsche ich mir bezüglich meiner Essstörung...: dass weniger über Diäten, Hungerkuren und untergewichtigen Figuren berichtet wird, sondern mehr über eine wirklich gesunde, ausgewogene Ernährung

Von anderen Betroffene wünsche ich mir...: dass sie sich bewusst darüber werden, was sie wirklich wollen und wofür die Essstörung als Krücke dient


Beitrag 4
22/07/2009
Mein Alter Ist    : 26

Mein Familienstand Ist    : ledig

Mein Beruf / Schule Ist    : In Ausbildung

Ich Leide Unter Der Essstörung    : dass meine Schneidezähne abgeätzt sind und jetzt nicht mehr ganz echt sind, ich leide generell weniger da ich "symptomfrei" geheilt wurde, die Gedanken sind aber immer noch die selben.

Verbunden Damit Leide Ich Auch unter    : Ich überlege oft was wohl andere über mich denken, ich kapsele mich oft ab und habe auch unter Freunden manchmal das "nicht wahre" Gefühl nicht dazuzugehören.

Meine Essstörung Begann Im Alter Von    : 16

Als Tiefer Liegende Ursache Sehe Ich    : Primär Liebeskummer, nebensächlich dass meine Eltern in der Pubertät nicht das Gespräch mit mir gesucht haben

Die Auslöser Waren Vermutlich    : Ich wollte mich verändern

Die Größte Belastung Durch Meine Essstörung Ist Bzw  War     : Wiederkehrende Alpträume, dass meine Zähne alle ausfallen, Depressionen als ich komplett auf Kohlenhydrate verzichtete

Mein Tag Mit Meiner Essstörung Ist Bzw  War Geprägt Durch    : Esseneinkaufen und Vernichten, in schlimmsten Zeiten ging das den ganzen Tag lang

Durch Meine Essstörung Bin Ich Eingeschränkt In    : Weil ich mich immer mit anderen Vergleiche

Die Reaktion meiner Angehörigen auf meine Essstörung ist...: Dass sie für mich Essen eingekauft haben. Auf Androhung ich solle aufhören habe ich geantwortet dass ich nichts mehr auf mein Abi lernen werde.

Die Reaktion Anderer Menschen Auf Meine Essstörung Ist    : Weiß niemand sonst

Meine Essstörung überwinden Wollte Ich Durch    : Habe ich nach 6 Jahren geschafft! In den letzten 2 Jahren der Bulimie konnte ich die Rückfälle immer mehr reduzieren und habe es nicht mehr als schlimm betrachtet wenn "es" passiert ist

Geholfen Hat Mir Dabei    : Selbsthilfetherapie, 1 Verhaltenstherapie, 1 Psychotherapie, viel Vertrauen in meinen Psychologen, Selbsthilfegruppen mit einem Mädel als großes Vorbild, die es geschafft hat davon loszukommen! Geholfen hat mir paradoxerweise das Zunehmen, nach und nach immer mehr Lebensmittel von der "Verbotsliste" zu streichen, viele Bücher zu lesen um das Thema Bulimie, sich zum ersten mal eine duftende Bodylotion zu kaufen und versuchen sich liebevoll einzureiben, Esstagebuch zu führen (welche Gefühle vor nach dem Essen usw),

Nicht Geholfen Hat Mir Dabei    : Meine Tante die mich immer wieder angesprochen hat warum ich so dünn bin, später mein Exfreund der rumgemeckert hat warum ich auf einmal zunehme, ich fühlte mich hilflos ,hatte das Gefühl niemandem kann ich es Recht machen

Ich War Schon In Behandlung/Therapie/Klinik    : Nur ambulant, angefangen mit Verhaltenstherapie, später und für mich hilfreicher aber auch langsamer im Erfolg mit Tiefenpsychologie

Persönlich Wünsche Ich Mir Zukünftig Bezüglich Meiner Essstörung    : Dass ich mir in Zeiten, in denen ich stress-esse der Ursache bewußt bin, dass ich mich weniger mit anderen vergleiche,

Von Der Öffentlichkeit Wünsche Ich Mir Bezüglich Meiner Essstörung    : Mehr Präsenz von Essstörungen in den Medien. Mehr Angebote an alternativen Entspannungsmethoden (Autogenes Training etc)

Von Anderen Betroffene Wünsche Ich Mir    : Nie aufgeben!


Beitrag 5
23/07/2009
Mein Alter Ist    : 21

Mein Familienstand Ist    : ledig

Mein Beruf / Schule Ist    : Studentin

Ich Leide Unter Der Essstörung    : Bulimia Nervosa

Verbunden Damit Leide Ich Auch Unter    : depressiven Episoden, sozialen Ängsten, selbstverletzendem Verhalten, Schilddrüsenunterfunktion, Konzentrationsstörungen, manchmal Schlafstörungen

Meine Essstörung Begann Im Alter Von    : 11

Als Tiefer Liegende Ursache Sehe Ich    : emotionale Vernachlässigung/Missbrauch und zu hohe Leistungsansprüche durch Eltern, so dass ich Probleme im Umgang mit anderen bekam, sehr schüchtern und ein perfektes Opfer wurde

Die Auslöser Waren Vermutlich    : Wechsel Dorfgrundschule-Gymnasium in eine fremde Großstadt mit fremden Leuten und totaler Überforderung auf allen Gebieten

Die Größte Belastung Durch Meine Essstörung Ist Bzw  War     : Gefühl der Ohnmacht und Kontrollverlust; und dass mich viele nicht ernst nahmen, weil ich nie über- oder untergewichtig war und fast nie erbrochen habe

Mein Tag Mit Meiner Essstörung Ist Bzw  War Geprägt Durch    : in verschiedenen Läden Fressanfallzeugs einkaufen, Fressanfälle oder exzessiver Ausdauersport und Hungern um nicht zuzunehmen, nebenher irgendwie mit Härteanträgen etc. durchs Studium kommen und viele Lügen, dass niemand was mitbekommt 

Durch Meine Essstörung Bin Ich Eingeschränkt In    : meiner Entwicklung und sozialen Kontakten, der ganze Tag ist bestimmt von Gedanken ans Fressen oder gemeinsame Essen vermeiden

Die Reaktion meiner Angehörigen auf meine Essstörung ist...: keine Reaktion, Ignoration, Unverständnis

Die Reaktion Anderer Menschen Auf Meine Essstörung Ist    : weiß niemand davon

Meine Essstörung überwinden Wollte Ich Durch    : Gewichtszunahme durch die viele Fresserei

Geholfen Hat Mir Dabei    : Internetforen, Bücher, Beratungsstelle

Nicht Geholfen Hat Mir Dabei    : Druck durch Andere: Ich solle nicht so maßlos fressen, ambulante Therapie

Ich War Schon In Behandlung/Therapie/Klinik    : Beratungsstelle, ambulante Verhaltenstherapie, nächste Woche Klinik

Persönlich Wünsche Ich Mir Zukünftig Bezüglich Meiner Essstörung    : dass sie verschwindet und sich vor allem nicht umwandelt in noch mehr autoagressives Verhalten

Von Der Öffentlichkeit Wünsche Ich Mir Bezüglich Meiner Essstörung    : dass man eine ES nicht am Gewicht festmacht, mich macht es so wütend, dass mich so viele nicht ernst nehmen, nur weil ich nie über- oder untergewichtig war und dass eine ES nicht erstrebenswert ist und keine adäquate Möglichkeit, abzunehmen oder Anerkennung zu bekommen!

Von Anderen Betroffene Wünsche Ich Mir    : dass sie sich trauen, sich Hilfe zu holen, so früh wie möglich auch wenn es verdammt schwierig ist, irgendwo anzurufen und mal etwas nicht alleine zu schaffen.


Beitrag 6
28/07/2009
Mein Alter Ist    : 44

Mein Familienstand Ist    : ledig

Mein Beruf / Schule Ist    : Krankenschwester - seit 10 Jahren Erwerbsunfähigkeitsrente

Ich Leide Unter Der Essstörung    : Bulimie - Adipositas im Wechsel

Verbunden Damit Leide Ich Auch Unter    : Emotional-instabile Persönlichkeitsstörung

Meine Essstörung Begann Im Alter Von    : 14

Als Tiefer Liegende Ursache Sehe Ich    : Verhältnis zu meiner Mutter (Vater) - mangelde Emotionen

Die Auslöser Waren Vermutlich    : fehlende Zuwendung in der frühen Kindheit / sex. Missbrauch i.d. Jugend

Die Größte Belastung Durch Meine Essstörung Ist Bzw  War     : die psychische Belastung in der Kind-und Jugendzeit durch damaliges Übergewicht

Mein Tag Mit Meiner Essstörung Ist Bzw  War Geprägt Durch    : momentan: unkontrolliertes Essen (Fressen)

Durch Meine Essstörung Bin Ich Eingeschränkt In    : Selbstwertgefühl

Die Reaktion Meiner Angehörigen Auf Meine Essstörung Ist    : Schweigen

Die Reaktion Anderer Menschen Auf Meine Essstörung Ist    : Schweigen / Hilflosigkeit

Meine Essstörung überwinden Wollte Ich Durch    : Therapie amb. & stationär, eigener Wille

Geholfen Hat Mir Dabei    : Therapie s. oben

Nicht Geholfen Hat Mir Dabei    : Ratschläge meiner Mitmenschen

Ich War Schon In Behandlung/Therapie/Klinik    : in mehreren

Persönlich Wünsche Ich Mir Zukünftig Bezüglich Meiner Essstörung    : dass ich mit mir und meinem Körper Frieden schließe

Von Der Öffentlichkeit Wünsche Ich Mir Bezüglich Meiner Essstörung    : dass man mir nicht immer sagt, dass mein Gewicht für meine Größe o.k. ist

Von Anderen Betroffene Wünsche Ich Mir    :


Beitrag 7
01/08/2009
Mein Alter Ist    : 41

Mein Familienstand Ist    : ledig

Mein Beruf / Schule Ist    : Beamter

Ich Leide Unter Der Essstörung    : Bulimie (zur Zeit clean)

Verbunden Damit Leide Ich Auch Unter    : Wiederkäuer

Meine Essstörung Begann Im Alter Von    : 15

Als Tiefer Liegende Ursache Sehe Ich    : Scheidung der Eltern

Die Auslöser Waren Vermutlich    : Schwester war magersüchtig

Die Größte Belastung Durch Meine Essstörung Ist Bzw  War     : Einsamkeit

Mein Tag Mit Meiner Essstörung Ist Bzw  War Geprägt Durch    : ich weiß dann nicht wohin mit mir, Leere

Durch Meine Essstörung Bin Ich Eingeschränkt In    : meiner Freizeitgestaltung, Freundschaften

Die Reaktion Meiner Angehörigen Auf Meine Essstörung Ist    : Unverständnis

Die Reaktion Anderer Menschen Auf Meine Essstörung Ist    : traurig

Meine Essstörung überwinden Wollte Ich Durch    : outen

Geholfen Hat Mir Dabei    : Selbsthilfegruppen

Nicht Geholfen Hat Mir Dabei    : Gespräche mit der Familie

Ich War Schon In Behandlung/Therapie/Klinik    : bin gerade dabei (Gesprächstherapie)

Persönlich Wünsche Ich Mir Zukünftig Bezüglich Meiner Essstörung    : dass das Essen wieder Spass macht und genussvoll / langsam ist

Von Der Öffentlichkeit Wünsche Ich Mir Bezüglich Meiner Essstörung    : das können nur ebenfalls Betroffene verstehen

Von Anderen Betroffene Wünsche Ich Mir    : Zuhörer


Beitrag 8
01/08/2009
Mein Alter Ist    : 24

Mein Familienstand Ist    : ledig

Mein Beruf / Schule Ist    : Tischlerin / Realschule

Ich Leide Unter Der Essstörung    : Bulimie

Verbunden Damit Leide Ich Auch Unter    : tiefe Depressionen, heftige Stimmungsschwankungen, Konzentrationsstörungen u.v.m

Meine Essstörung Begann Im Alter Von    : 10/11

Als Tiefer Liegende Ursache Sehe Ich    :

Die Auslöser Waren Vermutlich    : (sind auch immer noch)Werbung mit Top-Models, schlanke, sportliche, braungebrannte, hübsche Frauen

Die Größte Belastung Durch Meine Essstörung Ist Bzw  War     : dass die Bulimie meinen Tagesablauf bestimmt.Jeden Tag denselben Rhythmus:ich stehe auf,mach`mich für die Arbeit fertig,kaufe mir unterwegs viel Essen, das ich auf dem Weg zur Arbeit verschlinge,kann mich schlecht konzentrieren,bis Feierabend wird dann viel süßes Getränk getrunken,aber nichts mehr gegessen,es sei denn es steht irgendwo etwas Essbares herum. Nach Feierabendwird der Supermarkt geplündert (jeden Tag!),Zuhause und schon auf dem Heimweg wird dann alles aufgefressen (ALLES!)es kann bis zu 6 Std. dauern (fressen-kotzen-fressen-k….).Ich bin fertig, kaputt, kann einfach nicht mehr. …Falls dieser Rhythmus durch diverse Dinge unterbrochen wird, werde ich hibbelig, nervös, reagiere sehr gereizt, fange an zu zittern, kann mich nicht konzentrieren und werde laut und von außen gesehen zickig.

Mein Tag Mit Meiner Essstörung Ist Bzw  War Geprägt Durch    :

Durch Meine Essstörung Bin Ich Eingeschränkt In    : Sozialen Aspekten(ich bin lieber alleine), z.T. auch bei der Arbeit wenn ich zu viel gefressen habe und ich mich einfach nur ohnmächtig fühle und nicht konzentrieren kann. Ich würde an manchen Tagen gerne länger arbeiten, doch meine Sucht treibt mich weg…

Die Reaktion Meiner Angehörigen Auf Meine Essstörung Ist    : besorgt

Die Reaktion Anderer Menschen Auf Meine Essstörung Ist    : es weiß keiner davon, außer Familie, Verwandte

Meine Essstörung überwinden Wollte Ich Durch    : eisernen Willen, möchte ich immer noch, doch leider glaube ich, dass die Sucht mittlerweile stärker ist als ich.

Geholfen Hat Mir Dabei    : so wirklich-leider immer noch KEINER!

Nicht Geholfen Hat Mir Dabei    :

Ich War Schon In Behandlung/Therapie/Klinik    : mit 17 Klinik, zwischen 17 und 20 unregelmäßige ambulante Therapien (allgemein gesehen kein Erfolg), ca. 21/22 häusliche Pflege/Unterstützung (kein Erfolg), jetzt probiere ich gerade Hypnose, ich bin gespannt…

Persönlich Wünsche Ich Mir Zukünftig Bezüglich Meiner Essstörung    : kein Fressen mehr, keine Zwangseinkäufe, mehr Sport treiben anstatt zu fressen

Von Der Öffentlichkeit Wünsche Ich Mir Bezüglich Meiner Essstörung    :

Von Anderen Betroffene Wünsche Ich Mir    :


Beitrag 9
01/08/2009
Mein Alter Ist    : 22

Mein Familienstand Ist    : in fester Partnerschaft

Mein Beruf / Schule Ist    : Studentin

Ich Leide Unter Der Essstörung    : Bulimie und Anorexie

Verbunden Damit Leide Ich Auch Unter    : Zwangsstörungen, Nervosität

Meine Essstörung Begann Im Alter Von    : 10

Als Tiefer Liegende Ursache Sehe Ich    : tiefer Wunsch nach Perfektionismus, Kind bleiben

Die Auslöser Waren Vermutlich    : immer weiter steigende Leistungen

Die Größte Belastung Durch Meine Essstörung Ist Bzw  War     : Konzentrationsmangel, körperlicher Verfall

Mein Tag Mit Meiner Essstörung Ist Bzw  War Geprägt Durch    : Angst und Selbsthass, der ständige Gedanke an Essen

Durch Meine Essstörung Bin Ich Eingeschränkt In    : meinem normalen Alltag

Die Reaktion Meiner Angehörigen Auf Meine Essstörung Ist    : Ohnmacht

Die Reaktion Anderer Menschen Auf Meine Essstörung Ist    : glücklicherweise besser als gedacht, viele bieten mir Unterstützung an und sind für mich einfach nur da, vor allen Dingen mein Freund ist immer für mich da, er erinnert mich auch an meine regelmäßige Mahlzeiten

Meine Essstörung überwinden Wollte Ich Durch    : ambulante Therapie und Klinik, einem eigenen Hund, Selbsthilfegruppe

Geholfen Hat Mir Dabei    : die Klinik und der Hund, ich muss meine Zwanghaftigkeit etwas runterschrauben

Nicht Geholfen Hat Mir Dabei    : bis jetzt die ambulante Therapie, aber ich habe gewechselt

Ich War Schon In Behandlung/Therapie/Klinik    : Die Klinik hat mir sehr gut gefallen, obwohl ich eigentlich nie in eine Klinik gehen wollte. Ich habe das erste Mal erfahren, wie gut eine Therapie für einen selber sein kann. Ich würde immer wieder dort hingehen und an meinen weiteren Problemen arbeiten. Zu Hause in der ambulanten Therapie wurde viel auf mein Gewicht geachtet und ich konnte immer alles als "gut" abtun. In der Klinik war das nicht der Fall. Alle Versuche "der Tag war gut" wurden sofort auseinander genommen.

Persönlich Wünsche Ich Mir Zukünftig Bezüglich Meiner Essstörung    : dass ich, wenn ich meine Essstörung schon nicht aufgeben kann, zumindest einigermaßen Leben kann und vor allen Dingen mal wieder glücklich bin! Ich möchte doch auch einfach nur Leben und den Alltag meistern können.

Von Der Öffentlichkeit Wünsche Ich Mir Bezüglich Meiner Essstörung    : Ich möchte, dass die Leute nicht nur denken, dass Essgestörte nur einem Schönheitswahn hinterher eifern. Das nervt total. Es sollte viel mehr gezeigt werden, was wirklich dahinter steckt.

Von Anderen Betroffene Wünsche Ich Mir    : Dass sie es schaffen ihren Weg zu gehen!!


Beitrag 10
06/08/2009
Mein Alter Ist    : 30

Mein Familienstand Ist    : ledig, 1 Kind

Mein Beruf / Schule Ist    : Arzthelferin

Ich Leide Unter Der Essstörung    : Anorexie

Verbunden Damit Leide Ich Auch Unter    : Depression, Ängste und Zwänge

Als Tiefer Liegende Ursache Sehe Ich    : mangelnde Aufmerksamkeit,mangelndes Selbstbewusstsein

Meine Essstörung Begann Im Alter Von    : 18

Die Auslöser Waren Vermutlich    : Trennung vom Partner, Mutter ist Alkoholikerin

Die Größte Belastung Durch Meine Essstörung Ist Bzw  War     : Eine schlechte Mutter zu sein

Mein Tag Mit Meiner Essstörung Ist Bzw  War Geprägt Durch    : Zwänge ziehen sich durch den ganzen Tag

Durch Meine Essstörung Bin Ich Eingeschränkt In    : allem was das Leben schön macht

Die Reaktion Meiner Angehörigen Auf Meine Essstörung Ist    : keine

Die Reaktion Anderer Menschen Auf Meine Essstörung Ist    :

Meine Essstörung überwinden Wollte Ich Durch    :

Geholfen Hat Mir Dabei    :

Nicht Geholfen Hat Mir Dabei    : Zeit    : viele sind genervt

Ich War Schon In Behandlung/Therapie/Klinik    : 4 mal Klinik, 1mal ambulante Therapie

Persönlich Wünsche Ich Mir Zukünftig Bezüglich Meiner Essstörung    : unbeschwert zu leben und geniessen ohne Anorexie

Von Der Öffentlichkeit Wünsche Ich Mir Bezüglich Meiner Essstörung    : mich ernst zu nehmen

Von Anderen Betroffene Wünsche Ich Mir    : dass alle gesund werden


Beitrag 11
06/08/2009
Mein Alter Ist    : 25

Mein Familienstand Ist    : feste Beziehung

Mein Beruf / Schule Ist    : Studium

Ich Leide Unter Der Essstörung    : nicht weiter differenzierte Essstörung (Symptome sowohl von Anorexia nervosa als auch von Bulimia nervosa)

Verbunden Damit Leide Ich Auch Unter    : Ängsten und Stimmungsschwankungen

Meine Essstörung Begann Im Alter Von    : 10

Als Tiefer Liegende Ursache Sehe Ich    : meinen eigenen Perfektionismus und ein Ankämpfen gegen das Rollenbild, welches meine Mutter verkörpert (Hausfrau und Mutter)

Die Auslöser Waren Vermutlich    : Schönheitsideal beim Ballett

Die Größte Belastung Durch Meine Essstörung Ist Bzw  War     : Konzentrationsschwierigkeiten, ständige Unterzuckerung mit Ohnmachtsanfällen

Mein Tag Mit Meiner Essstörung Ist Bzw  War Geprägt Durch    : die Beschäftigung mit Essen - oft habe ich Morgens nur eine Kleinigkeit gefrühstückt und dann den ganzen Tag nichts, abends gab es dann häufiger Fressanfälle mit anschließendem Erbrechen. Ausserdem habe ich mindestens dreimal am Tag mein Gewicht kontrolliert.

Durch Meine Essstörung Bin Ich Eingeschränkt In    : gesellschaftliche Unternehmungen, besonders Essen gehen ist schwierig. Ich bin unspontan und unflexibel.

Die Reaktion Meiner Angehörigen Auf Meine Essstörung Ist    : Ohnmacht und Unverständnis

Die Reaktion Anderer Menschen Auf Meine Essstörung Ist    : ganz unterschiedlich von Interesse bis Ignoranz

Meine Essstörung überwinden Wollte Ich Durch    : Therapie, Willen

Geholfen Hat Mir Dabei    : mein Freund und meine Freundinnen

Nicht Geholfen Hat Mir Dabei    : zwischendurch hab ich immer so zu tun als hätte ich gar kein problem und hab dann auch normal gegessen, aber
sobald sich die Waage nach oben verschiebt, bekomm ich Panik und alles ist wieder beim Alten

Ich War Schon In Behandlung/Therapie/Klinik    : ich mache gerade eine Verhaltenstherapie

Persönlich Wünsche Ich Mir Zukünftig Bezüglich Meiner Essstörung    : Essen wieder geniessen können ohne Reue

Von Der Öffentlichkeit Wünsche Ich Mir Bezüglich Meiner Essstörung    :

Von Anderen Betroffene Wünsche Ich Mir    : wenn ihr merkt, dass ihr ein Problem habt holt euch Hilfe!



Beitrag 12
06/08/2009
Mein Alter Ist    : 19

Mein Familienstand Ist    : in fester Beziehung

Mein Beruf / Schule Ist    : bald Studentin

Ich Leide Unter Der Essstörung    : Bulimie (nach Anorexie)

Verbunden Damit Leide Ich Auch Unter    : Depressionen, Binge Eating

Meine Essstörung Begann Im Alter Von    : 15

Als Tiefer Liegende Ursache Sehe Ich    : keine Liebe von meinen Eltern => kein Selbstwertgefühl, keine Attraktivität, Hass auf Familie/Verwandtschaft

Die Auslöser Waren Vermutlich    : Nachahmen einer Freundin

Die Größte Belastung Durch Meine Essstörung Ist Bzw  War     : Gewichtsschwankungen, Isolation, Geldprobleme

Mein Tag Mit Meiner Essstörung Ist Bzw  War Geprägt Durch    : Fressen und Kompensieren (Abführmittel, Diätpillen, Fitness)

Durch Meine Essstörung Bin Ich Eingeschränkt In    : meinem Sozialleben, in meiner Freizeitgestaltung, beim Sex

Die Reaktion Meiner Angehörigen Auf Meine Essstörung Ist    : Ekel

Die Reaktion Anderer Menschen Auf Meine Essstörung Ist    : Hilfsbereitschaft, aber auch Wut und Ärger

Meine Essstörung überwinden Wollte Ich Durch    : die Hilfe meiner Oma, ein Internetworkshop, viele Selbsthilferatgeber, Foren

Geholfen Hat Mir Dabei    : nur paar Bücher

Nicht Geholfen Hat Mir Dabei    : das Drängen und Zwingen durch andere Menschen, und ihr Gerede, wenn sie doch keine Ahnung haben, ihre beleidigende Art.

Ich War Schon In Behandlung/Therapie/Klinik    : nein, aber bald Klinik, sobald ich genommen werde.

Persönlich Wünsche Ich Mir Zukünftig Bezüglich Meiner Essstörung    : dass ich wieder normale Mengen und normale Lebensmittel zu normalen Zeiten essen kann, dass ich meinen Körper akzeptieren kann wie er ist, dass ich mich nicht mehr mit JEDER frau vergleichen muss, dass ich lerne, mich zu lieben!

Von Der Öffentlichkeit Wünsche Ich Mir Bezüglich Meiner Essstörung    : dass sie mich essen lassen, wie ich will, denn ich weiß am besten, was gut für mich ist, dass sie mir Hilfe anbieten, aber mich nicht unter Druck setzen.

Von Anderen Betroffene Wünsche Ich Mir    : dass diejenigen, die es geschafft haben oder schon deutliche Erfolgserlebnisse hatten, Kranke (mich) daran teilhaben lassen, wie es dazu kam. dass sie ihre besten Ratschläge weitergeben und dass sie stolz drauf sind was sie geschafft haben.


Beitrag 13
06/08/2009
Mein Alter Ist    : 22

Mein Familienstand Ist    :

Mein Beruf / Schule Ist    : Erzieherin

Ich Leide Unter Der Essstörung    : Anorexie

Verbunden Damit Leide Ich Auch Unter    : depressiven Phasen, selbstverletzendem Verhalten

Meine Essstörung Begann Im Alter Von    : 15

Als Tiefer Liegende Ursache Sehe Ich    : Tod geliebter Menschen, Gefühl, dass etwas mit mir nicht stimmt, Kontaktverlust zu Elternteil in jungen Jahren, falsche Familienidylle, Missbrauch

Die Auslöser Waren Vermutlich    : Missbrauch, Tod

Die Größte Belastung Durch Meine Essstörung Ist Bzw  War     : dass ich mich von anderen isoliere und sie verletze.

Mein Tag Mit Meiner Essstörung Ist Bzw  War Geprägt Durch    : hungern, Sport, Abführmittel, Selbsthass.

Durch Meine Essstörung Bin Ich Eingeschränkt In    : Kontakten mit anderen Menschen, Genuss, Lebensqualität.

Die Reaktion Meiner Angehörigen Auf Meine Essstörung Ist    : nicht sehr schön. Sie sind ratlos und manchmal auch verzweifelt.

Die Reaktion Anderer Menschen Auf Meine Essstörung Ist    : sehr unterschiedlich. Manche sind neugierig und wollen es verstehen, andere sind ignorant und denken man müsste bloß etwas essen und sei dann gesund.

Meine Essstörung überwinden Wollte Ich Durch    : bisher noch nicht wirklich.

Geholfen Hat Mir Dabei    : --

Nicht Geholfen Hat Mir Dabei    : die Angst vor einer Gewichtszunahme, Angst, nicht mehr ich zu sein.

Ich War Schon In Behandlung/Therapie/Klinik    : ich habe bereits eine ambulante Therapie abgebrochen.

Persönlich Wünsche Ich Mir Zukünftig Bezüglich Meiner Essstörung    : dass ich irgendwann bereit bin, mir wirklich helfen zu lassen.

Von Der Öffentlichkeit Wünsche Ich Mir Bezüglich Meiner Essstörung    : viel Verständnis und dass man ein bisschen mit auf mein Gewicht schaut, mich vielleicht sogar wiegt, denn ich lüge oft wegen meinem Gewicht und nehme heimlich ab.

Von Anderen Betroffene Wünsche Ich Mir    : hauptsächlich Austausch und Verständnis.


Beitrag 14
06/08/2009
Mein Alter Ist    : 26

Mein Familienstand Ist    : ledig

Mein Beruf / Schule Ist    : Marketingkauffrau

Ich Leide Unter Der Essstörung    : Bulimie in Kombination mit Magersucht

Verbunden Damit Leide Ich Auch Unter    : Depression, Selbstverletzung

Meine Essstörung Begann Im Alter Von    : 15

Als Tiefer Liegende Ursache Sehe Ich    : zu viel Verantwortung, Überforderung als Kind, Druck

Die Auslöser Waren Vermutlich    : Ballett in Verbindung mit Leistungsdruck und Selbsthass

Die Größte Belastung Durch Meine Essstörung Ist Bzw  War     : soziale Isolation, finanzielle Probleme, Zähne kaputt, Haarausfall

Mein Tag Mit Meiner Essstörung Ist Bzw  War Geprägt Durch    : Gedanken ans Essen und Einkaufen, Dünn sein wollen, tagsüber hungern und abends fressen und kotzen

Durch Meine Essstörung Bin Ich Eingeschränkt In    : finanzieller Hinsicht, soziale Kontakte, Beziehung

Die Reaktion Meiner Angehörigen Auf Meine Essstörung Ist    : größtenteils Unverständnis bis auf meine Mutter, da sie selbst magersüchtig war/ist

Die Reaktion Anderer Menschen Auf Meine Essstörung Ist    : sie merken es meist nicht- man sieht es mir nicht an zur Zeit

Meine Essstörung überwinden Wollte Ich Durch    : Therapie

Geholfen Hat Mir Dabei    : Körpertherapie, Psychoanalyse (Einzeltherapie), Antidepressiva

Nicht Geholfen Hat Mir Dabei    : mich selbst so unter Druck zu setzen

Ich War Schon In Behandlung/Therapie/Klinik    : Klinik, Krankenhaus, ambulante Therapie

Persönlich Wünsche Ich Mir Zukünftig Bezüglich Meiner Essstörung    : dass ich endlich ein einigermaßen normales Leben führen kann

Von Der Öffentlichkeit Wünsche Ich Mir Bezüglich Meiner Essstörung    : gar nichts

Von Anderen Betroffene Wünsche Ich Mir    : dass sie versuchen dagegen zu kämpfen....


Beitrag 15
29/08/2009
Mein Alter Ist    : 16

Mein Familienstand Ist    : ledig, Single

Mein Beruf / Schule Ist    : Gymnasium

Ich Leide Unter Der Essstörung    : Magersucht

Verbunden Damit Leide Ich Auch Unter    : dem ständigen "Kontrolle" Gedanken, nicht nur bei mir--> vergleich

Meine Essstörung Begann Im Alter Von    : 15

Als Tiefer Liegende Ursache Sehe Ich    : eine damalige freundin

Die Auslöser Waren Vermutlich    : Vergleich

Die Größte Belastung Durch Meine Essstörung Ist Bzw  War     : dass ich mich ständig vergleiche....

Mein Tag Mit Meiner Essstörung Ist Bzw  War Geprägt Durch    : Kalorien zählen

Durch Meine Essstörung Bin Ich Eingeschränkt In    : Kraft, Spaß, Geduld, Aussehen

Die Reaktion Meiner Angehörigen Auf Meine Essstörung Ist    : fatal

Die Reaktion Anderer Menschen Auf Meine Essstörung Ist    : "boah Mädchen, bist du dünn, bekommst du nix zu essen?"

Meine Essstörung überwinden Wollte Ich Durch    : eigene Kraft

Geholfen Hat Mir Dabei    : Psychologe

Nicht Geholfen Hat Mir Dabei    : MEINE FREUNDE

Ich War Schon In Behandlung/Therapie/Klinik    : ambulante Behandlung

Persönlich Wünsche Ich Mir Zukünftig Bezüglich Meiner Essstörung    : dass sie verschPwindet, und das blöde Kalorienzählen wegfällt

Von Der Öffentlichkeit Wünsche Ich Mir Bezüglich Meiner Essstörung    : nicht mehr schräg angeschaut zu werden

Von Anderen Betroffene Wünsche Ich Mir    : Verständnis, Unterstützung


Beitrag 16
29/08/2009
Mein Alter Ist    : fast 16

ein Familienstand Ist    : vergeben

Mein Beruf / Schule Ist    : Gymnasium

Ich Leide Unter Der Essstörung    : Anorexie/Bulimie

Verbunden Damit Leide Ich Auch Unter    : Schlafstörungen, selbstverletzendem Verhalten, Depressionen, Libidoverlust, Angstzustände, Aggressionen

Meine Essstörung Begann Im Alter Von    : 11/12

Als Tiefer Liegende Ursache Sehe Ich    : die Multiple Sklerose meines Vaters, zu wenig Zuwendung der Mutter, hohe Leistungsansprueche

Die Auslöser Waren Vermutlich    : cholerischer,im Selbstmitleid ertrinkender Vater, zu wenig Selbstbewusstsein

Die Größte Belastung Durch Meine Essstörung Ist Bzw  War     : körperlicher Zerfall, Streit und Diskussionen aufgrund der Essstoerung

Mein Tag Mit Meiner Essstörung Ist Bzw  War Geprägt Durch    : (fr)essen, erbrechen, luegen, Fassade wahren

Durch Meine Essstörung Bin Ich Eingeschränkt In    : Konzentration, Bewegung, Sex, Gefuehle, Leben genießen

Die Reaktion Meiner Angehörigen Auf Meine Essstörung Ist    : Sorge, Ärger, Angst, Ablehnung, Streit

Die Reaktion Anderer Menschen Auf Meine Essstörung Ist    : Unverständnis, Sorge, Unterstuetzung

Meine Essstörung überwinden Wollte Ich Durch    : 2 stationäre Therapien, 2 ambulante Therapien, 1 Psychatrieaufenthalt, Hypnose, Akkupunktur

Geholfen Hat Mir Dabei    : leider nichts so richtig und alles ein bisschen. um zu mir selbst zu finden, aber nicht um gesund zu werden.

Nicht Geholfen Hat Mir Dabei    : Druck der Angehörigen, Schuldgefuehle

Ich War Schon In Behandlung/Therapie/Klinik    : s.o.

Persönlich Wünsche Ich Mir Zukünftig Bezüglich Meiner Essstörung    : endlich einen Weg zu finden, der wenigstens eine Verbesserung ermöglicht, damit ich wieder ein
bisschen mehr vom Leben habe.

Von Der Öffentlichkeit Wünsche Ich Mir Bezüglich Meiner Essstörung    : mehr Aufklärung, mehr Prävention, mehr Verständinis.

Von Anderen Betroffene Wünsche Ich Mir    : sich austauschen, einander unterstuetzen, denn wer weiß besser wie es euch/uns geht als andere Betroffene?!


Beitrag 17
29/08/2009
Mein Alter Ist    : 29

Mein Familienstand Ist    : verheiratet

Mein Beruf / Schule Ist    : derzeit Hausfrau

Ich Leide Unter Der Essstörung    : Bulimia nervosa

Verbunden Damit Leide Ich Auch Unter    : Selbstverletzung, Depression

Meine Essstörung Begann Im Alter Von    : 12

Als Tiefer Liegende Ursache Sehe Ich    : Familienstreit, Konkurrenzdenken, kein Rückhalt

Die Auslöser Waren Vermutlich    : Meine Mutter, die mich in ihre Diäten mit reingezogen hat, Streit und Gewalt daheim

Die Größte Belastung Durch Meine Essstörung Ist Bzw  War     : Ständiges Denken an Essen und Brechen, Vermeidung von sozialen Kontakten, Kraftlosigkeit, Gereiztheit

Mein Tag Mit Meiner Essstörung Ist Bzw  War Geprägt Durch    : essen, brechen, schämen, verstecken

Durch Meine Essstörung Bin Ich Eingeschränkt In    : sozialen Kontakten, Freude im Leben, Freude beim Essen

Die Reaktion Meiner Angehörigen Auf Meine Essstörung Ist    : besorgt, zum Teil übergriffig

Die Reaktion Anderer Menschen Auf Meine Essstörung Ist    : positiv, verständnisvoll

Meine Essstörung überwinden Wollte Ich Durch    : ambulante Therapie, Klinikaufenthalt

Geholfen Hat Mir Dabei    : Klinikaufenthalt, Selbsthilfegruppe

Nicht Geholfen Hat Mir Dabei    : Selbstversuche aufzuhören, mein Partner

Ich War Schon In Behandlung/Therapie/Klinik    : 2 1/2 Jahre ambulante Therapie, Klinik stationär, jetzt wieder ambulante Therapie und bald wahrscheinlich Tagesklinik

Persönlich Wünsche Ich Mir Zukünftig Bezüglich Meiner Essstörung    : rauszukommen, normal zu essen, Freude am Essen zu haben, genießen zu können, nicht immer ans Essen und an die Figur zu denken, mich nicht immer mit anderen vergleichen

Von Der Öffentlichkeit Wünsche Ich Mir Bezüglich Meiner Essstörung    : mein Nein akzepieren wenn ich etwas nicht essen will (bei Einladungen...), keine Kommentare zu meiner Figur oder wie und was ich esse, Verständnis

Von Anderen Betroffene Wünsche Ich Mir    : kämpft weiter! Geht in Selbsthilfegruppen das hilft auch! Auch ein stationärer Klinikaufenthalt hilft toll, um auf den richtigen Weg zu kommen!


Beitrag 18
29/08/2009
Mein Alter Ist    : 31

Mein Familienstand Ist    : in fester Beziehung

Mein Beruf / Schule Ist    : Betriebswirtin

Ich Leide Unter Der Essstörung    : Bulimie

Verbunden Damit Leide Ich Auch Unter    : geringem Selbstwert, kein Körpergefühl, Depression

Meine Essstörung Begann Im Alter Von    : 19

Als Tiefer Liegende Ursache Sehe Ich    : Einsamkeit, Minderwertigkeitskomplexe ("keiner mag mich", "ich mache immer alles falsch"), mangelnde Anerkennung

Die Auslöser Waren Vermutlich    : Eltern haben mich verlassen, Freund ist fremdgegangen, Freundeskreis hat sich distanziert

Die Größte Belastung Durch Meine Essstörung Ist Bzw  War     : Heimlichtuerei vor meinen Liebsten, Gewichtsprobleme (zumindest in Gedanken), Beeinträchtigung bei der Arbeit (nur ans Essen denken)

Mein Tag Mit Meiner Essstörung Ist Bzw  War Geprägt Durch    : Unzufriedenheit mit mir selbst, Unausgeglichenheit

Durch Meine Essstörung Bin Ich Eingeschränkt In    : Jeglichen sozialen Kontakten (mich mag ja keiner und niemand will was mit mir zu tun haben...)

Die Reaktion Meiner Angehörigen Auf Meine Essstörung Ist    : Eltern: Es wird einfach totgeschwiegen. Sie haben keine Ahnung, vielleicht auch Angst?! Die Krankheit
existiert nicht wirklich... das tut mir SEHR weh!!!      Partner/Freund: entsetzt, hilft und unterstützt mich ganz viel (dafür liebe ich ihn wahnsinnig - DANKE!!)

Die Reaktion Anderer Menschen Auf Meine Essstörung Ist    : Die meisten waren überrascht, schließlich bin ich ja weder "dick" noch "dünn". Die meisten sind stolz auf mein Durchsetzungsvermögen und was ich alles "dagegen" tue, aber Hilfe erhalte ich (leider) nicht viel...

Meine Essstörung überwinden Wollte Ich Durch    : Meinen starken Willen, mein Durchsetzungsvermögen

Geholfen Hat Mir Dabei    : Das wird sich zeigen. Die Stationäre Therapie ist erst 4 Wochen her, die ambulante Therapie beginnt nächste Woche.

Nicht Geholfen Hat Mir Dabei    : mein Schweinehund

Ich War Schon In Behandlung/Therapie/Klinik    : Stationäre Therapie, ambulante Therapie, Selbsthilfegruppe (Danke Mädels!)

Persönlich Wünsche Ich Mir Zukünftig Bezüglich Meiner Essstörung    : Meinen Schweinehund zu besiegen, mich anderen gegenüber öffnen/vertrauen zu können und nicht immer nur ans Essen denken zu müssen

Von Der Öffentlichkeit Wünsche Ich Mir Bezüglich Meiner Essstörung    : Toleranz, Interesse, Verständnis, Unterstützung (von der Familie)

Von Anderen Betroffene Wünsche Ich Mir    : Weiterhin so viele tolle, interessante Gespräche/Tipps


Beitrag 19
29/08/2009
Mein Alter Ist    : 15

Mein Familienstand Ist    : ledig

Mein Beruf / Schule Ist    : Schülerin

Ich Leide Unter Der Essstörung    : Magersucht

Verbunden Damit Leide Ich Auch Unter    : Bulimie, Depression, Ritzen

Meine Essstörung Begann Im Alter Von    : 12

Als Tiefer Liegende Ursache Sehe Ich    : meinen Stiefvater

Die Auslöser Waren Vermutlich    : Stress zu Hause und in der Schule

Die Größte Belastung Durch Meine Essstörung Ist Bzw  War     : umkippen weil ich zu schwach war, voll peinlich

Mein Tag Mit Meiner Essstörung Ist Bzw  War Geprägt Durch    : hungern

Durch Meine Essstörung Bin Ich Eingeschränkt In    : meiner Freiheit

Die Reaktion Meiner Angehörigen Auf Meine Essstörung Ist    : unterschiedlich, Manche sind böse, sauer, enttäuscht, Andere hilflos oder vorwurfsvoll

Die Reaktion Anderer Menschen Auf Meine Essstörung Ist    : Sie schauen immer sehr erschreckt

Meine Essstörung überwinden Wollte Ich Durch    : gar nicht - wurde gegen meinen Willen in die Klinik gesteckt

Geholfen Hat Mir Dabei    : niemand

Nicht Geholfen Hat Mir Dabei    : der Zwang

Ich War Schon In Behandlung/Therapie/Klinik    : ja in der Klinik halt, Magensonde

Persönlich Wünsche Ich Mir Zukünftig Bezüglich Meiner Essstörung    : ich will nicht mehr umkippen

Von Der Öffentlichkeit Wünsche Ich Mir Bezüglich Meiner Essstörung    : dass sie mich in Ruhe lassen

Von Anderen Betroffene Wünsche Ich Mir    : dass Sie mir gegen die Anderen helfen


Eintrag 20
29/09/2009
Mein Alter Ist    : 23

Mein Familienstand Ist    : ledig

Mein Beruf / Schule Ist    : Ausbildung zur Veranstaltungskauffrau

Ich Leide Unter Der Essstörung    : ... wenn ich das wüsste :(... Zumindest weiß ich dass ich - auf gut Deutsch - kotzen könnte wenn ich in den Spiegel schaue... Dass ich mich von grund auf nicht leiden kann und immer denke dass ALLE besser, schöner, intelligenter, beliebter usw... sind

Verbunden Damit Leide Ich Auch Unter    : Depressionen, Einsamkeit, körperliche Probleme...

Meine Essstörung Begann Im Alter Von    : 11

Als Tiefer Liegende Ursache Sehe Ich    : mangelndes Selbstwertgefühl.. Angst vor dem Alleinsein.. familiäre Probleme -> meine Eltern haben große Existens- und Gesundheitsprobleme, eine verlorene Beziehung mit einem Menschen den ich über alles liebe...

Die Auslöser Waren Vermutlich    : als ich mit 10 Jahren eine Schwester bekommen habe..

Die Größte Belastung Durch Meine Essstörung Ist Bzw  War     : Alleinsein.. körperliche Probleme.. Isolation..

Mein Tag Mit Meiner Essstörung Ist Bzw  War Geprägt Durch    : aufstehen, essen, aufs Klo rennen, arbeiten gehen, abends heim kommen, essen, brechen, schlafen... :(

Durch Meine Essstörung Bin Ich Eingeschränkt In    : allem!!

Die Reaktion Meiner Angehörigen Auf Meine Essstörung Ist    : sie haben große Angst um mich, kommen aber nicht an mich heran, da ich auf Grund ihrer eigenen Probleme dicht mache!

Die Reaktion Anderer Menschen Auf Meine Essstörung Ist    : es wissen nicht viele.. Ansonsten habe ich das Gefühl es ist ihnen egal...

Meine Essstörung überwinden Wollte Ich Durch    : Therapie; stationär und ambulant.. Selbsthilfe..

Geholfen Hat Mir Dabei    : bis jetzt leider nichts :(

Nicht Geholfen Hat Mir Dabei    :

Ich War Schon In Behandlung/Therapie/Klinik    : Ja, 1x stationär und 3x ambulant!

Persönlich Wünsche Ich Mir Zukünftig Bezüglich Meiner Essstörung    : ... dass sie endlich aufhört.. dass ich mich selber lieben kann.. dass ich Spaß am leben habe... Ja, mehr möchte ich garnicht :(

Von Der Öffentlichkeit Wünsche Ich Mir Bezüglich Meiner Essstörung    : die Öffentlichkeit und vor allem die Medien sollten sich meiner Meinung nach mal überlegen was die im Fernsehen zeigen.. was sie in Zeitungen schreiben.. welche Models sie auf die Laufstege schicken... Überall sieht man schlanke, perfekte Frauen; nackte Frauen, dünne Frauen, Frauen die sich operieren lassen damit sie dem kranken Schönheitsideal näher kommen; Frauen werden als Sexsymbol dargestellt - aber nur wenn sie so und so aussehen, anders wirst du nicht wahrgenommen oder blöd angeschaut! Die Gesellschaft sollte sich an einem anderen Schönheitsideal festhalten, so wie früher wo wir Frauen noch schöne weibliche Kurven haben durften.. Wo es egal war ob wir Markenklamotten oder billige Klamotten anhaben.. ob wir Geld haben oder nicht.. Nur wer schön, reich, dünn, perfekt ist... Der kommt im Leben weiter!! Es ist so traurig :(

Von Anderen Betroffene Wünsche Ich Mir    : bitte kämpft gegen eure Krankheit an! Wir sollten alle dagegen ankämpfen um sie zu besiegen.. Das Leben ist soooo schön und es gibt sooo viele tolle Dinge die wir nicht genießen können... Ich denke an euch und drücke euch ganz arg die Daumen!!!


Beitrag 21
03/11/2009
Mein Alter Ist    : 17

Mein Familienstand Ist    : ledig

Mein Beruf / Schule Ist    : Gymnasiastin (12. Klasse)

Ich Leide Unter Der Essstörung    : Anorexie mit phasenweise Bulimie (nimmt immer mehr Platz in meinem Leben ein)

Verbunden Damit Leide Ich Auch Unter    : Selstverletzendem Verhalten

Meine Essstörung Begann Im Alter Von    : 15

Als Tiefer Liegende Ursache Sehe Ich    : Trennung von Mutter und ihrem Freund (sie gab mir die Schuld) und Geschenisse in der Vergangenheit (zweimal sexuelle Belästigung, konnte jedoch entkommen)

Die Auslöser Waren Vermutlich    : Trennung

Die Größte Belastung Durch Meine Essstörung Ist Bzw  War     : Durch mein Verhalten habe ich Freunde verloren, die Freude am Leben, mich selbst..

Mein Tag Mit Meiner Essstörung Ist Bzw  War Geprägt Durch    : Nichts Essen, wenn doch, dann erbrechen, Abführmittel, Wiegen, Sport, Weinen

Durch Meine Essstörung Bin Ich Eingeschränkt In    : Sport, Spaß haben, Soziale Kontakte

Die Reaktion Meiner Angehörigen Auf Meine Essstörung Ist    : Sie wissen nichts

Die Reaktion Anderer Menschen Auf Meine Essstörung Ist    : Sorge, Angebot zur Hilfe

Meine Essstörung überwinden Wollte Ich Durch    : Die Angst zu sterben

Geholfen Hat Mir Dabei    : Freunde

Nicht Geholfen Hat Mir Dabei    : Eltern, aber nur, weil sie nichts wissen..

Ich War Schon In Behandlung/Therapie/Klinik    : Nein, aber gehe vermutlich bald..

Persönlich Wünsche Ich Mir Zukünftig Bezüglich Meiner Essstörung    : schlank werden, aber gesund

Von Der Öffentlichkeit Wünsche Ich Mir Bezüglich Meiner Essstörung    : Keine fiesen Kommentare

Von Anderen Betroffene Wünsche Ich Mir    : Dass sie die Kraft bekommen, die Essstörung zu überwinden und für ihr Leben zu kämpfen



Beitrag 22
03/11/2009
Mein Alter Ist    : 45

Mein Familienstand Ist    : ledig

Mein Beruf / Schule Ist    : Fahrausweisprüfer

Ich Leide Unter Der Essstörung    : Bulimie

Verbunden Damit Leide Ich Auch Unter    : Depression

Meine Essstörung Begann Im Alter Von    : 42

Als Tiefer Liegende Ursache Sehe Ich    : Bin Transgender und fühle mich im Männerkörper sehr unwohl

Die Auslöser Waren Vermutlich    :

Die Größte Belastung Durch Meine Essstörung Ist Bzw  War     : es dreht sich alles nur noch ums Essen

Mein Tag Mit Meiner Essstörung Ist Bzw  War Geprägt Durch    : Wiegen, essen, brechen,

Durch Meine Essstörung Bin Ich Eingeschränkt In    :

Die Reaktion Meiner Angehörigen Auf Meine Essstörung Ist    : wurde nicht bemerkt

Die Reaktion Anderer Menschen Auf Meine Essstörung Ist    : geschockt

Meine Essstörung überwinden Wollte Ich Durch    : Kliniken

Geholfen Hat Mir Dabei    : die Gruppe

Nicht Geholfen Hat Mir Dabei    :

Ich War Schon In Behandlung/Therapie/Klinik    : 3 mal in Bad Neustadt

Persönlich Wünsche Ich Mir Zukünftig Bezüglich Meiner Essstörung    : ein Therapieplatz, eine Selbsthilfegruppe, die auch Männer aufnehmen

Von Der Öffentlichkeit Wünsche Ich Mir Bezüglich Meiner Essstörung    : Männer haben kaum Ansprechpartner das sollte sich ändern

Von Anderen Betroffene Wünsche Ich Mir    :


Beitrag 23
30/03/2010
Mein Alter Ist    : 17

Mein Familienstand Ist    : ledig

Mein Beruf / Schule Ist    : Gymnasium

Ich Leide Unter Der Essstörung    : Bulimie

Verbunden Damit Leide Ich Auch Unter    : Angststörung, Kreislaufproblemen, Infektanfälligkeit

Meine Essstörung Begann Im Alter Von    : 15/16

Als Tiefer Liegende Ursache Sehe Ich    : Familiäre Probleme, Leistungsdruck, Selbsthass, Abwertung durch andere, sexuelle Nötigung

Die Auslöser Waren Vermutlich    : Depressives Tief

Die Größte Belastung Durch Meine Essstörung Ist Bzw  War     : die Isolation

Mein Tag Mit Meiner Essstörung Ist Bzw  War Geprägt Durch    : Hungern,Essen, Erbrechen

Durch Meine Essstörung Bin Ich Eingeschränkt In    : meinem Leben, Beziehung, Freundschaft

Die Reaktion Meiner Angehörigen Auf Meine Essstörung Ist    : ahnungslos

Die Reaktion Anderer Menschen Auf Meine Essstörung Ist    : ahnungslos

Meine Essstörung überwinden Wollte Ich Durch    : den Wunsch normal zu sein

Geholfen Hat Mir Dabei    : niemand

Nicht Geholfen Hat Mir Dabei    : noch niemand

Ich War Schon In Behandlung/Therapie/Klinik    : nein

Persönlich Wünsche Ich Mir Zukünftig Bezüglich Meiner Essstörung    : ein neues Ventil anstelle der Essstörung zu finden

Von Der Öffentlichkeit Wünsche Ich Mir Bezüglich Meiner Essstörung    : Toleranz und keine Fragen

Von Anderen Betroffene Wünsche Ich Mir    : dass sie es schaffen die Essstörung zu überwinden

Beitrag 24
24/04/2010
Mein Alter Ist    : 53

Mein Familienstand Ist    : getrennt lebend

Mein Beruf / Schule Ist    : Kauffrau

Ich Leide Unter Der Essstörung    : Bulimie

Verbunden Damit Leide Ich Auch Unter    : generelles Suchtverhalten

Meine Essstörung Begann Im Alter Von    : 15

Als Tiefer Liegende Ursache Sehe Ich    : ich wurde von meiner Mutter als Mädchen nicht angenommen. Jetzt denke ich, sie war nicht stolz darauf eine Tochter zu haben, sondern eifersüchtig.

Die Auslöser Waren Vermutlich    : Zunahme in der Pubertät, Abgrenzung von fettleibiger Mutter.

Die Größte Belastung Durch Meine Essstörung Ist Bzw  War     : Kontrollverlust

Mein Tag Mit Meiner Essstörung Ist Bzw  War Geprägt Durch    : Essen stand und steht zu sehr im Mittelpunkt, egal ob ich gerade esse oder es vermeide.

Durch Meine Essstörung Bin Ich Eingeschränkt In    : Wenig, habe im Laufe der Jahrzehnte einen "geschickten" Umgang damit.

Die Reaktion Meiner Angehörigen Auf Meine Essstörung Ist    : Keiner weiss es

Die Reaktion Anderer Menschen Auf Meine Essstörung Ist    : Keiner weiss es

Meine Essstörung überwinden Wollte Ich Durch    : Selbstkontrolle

Geholfen Hat Mir Dabei    : Die Situation verliebt zu sein, teilweise Sport

Nicht Geholfen Hat Mir Dabei    : letzendlich habe ich die Möglichkeiten nicht ausgereizt, kann mich keinem Menschen anvertrauen.

Ich War Schon In Behandlung/Therapie/Klinik    : noch nie

Persönlich Wünsche Ich Mir Zukünftig Bezüglich Meiner Essstörung    : dass ich sie, genauso wie das Rauchen, alleine überwinden kann

Von Der Öffentlichkeit Wünsche Ich Mir Bezüglich Meiner Essstörung    : Die Öffentlichkeit hat eigentlich damit nichts zu tun.

Von Anderen Betroffene Wünsche Ich Mir    : Tips, wie man den Kreislauf unterbrechen kann, was hat anderen geholfen, die Bulimie zu überwinden.


Beitrag 25
24/04/2010
Mein Alter Ist    : 45

Mein Familienstand Ist    : verheiratet

Mein Beruf / Schule Ist    : Biologin

Ich Leide Unter Der Essstörung    : Anorexia nervosa

Verbunden Damit Leide Ich Auch Unter    : Depressionen, Schlafstörungen, Borderline,starker Suizidalität

Meine Essstörung Begann Im Alter Von    : 15

Als Tiefer Liegende Ursache Sehe Ich    : verpasste Pubertät

Die Auslöser Waren Vermutlich    : sehr leistungsorientiertes Elternhaus

Die Größte Belastung Durch Meine Essstörung Ist Bzw  War     : für meine Familie

Mein Tag Mit Meiner Essstörung Ist Bzw  War Geprägt Durch    : extrem gute Leistungen im Beruf u. dadurch Verdrängen des Hungergefühls

Durch Meine Essstörung Bin Ich Eingeschränkt In    : in meinem sozialen Leben

Die Reaktion Meiner Angehörigen Auf Meine Essstörung Ist    : Unverständnis, mittlerweile Angst,

Die Reaktion Anderer Menschen Auf Meine Essstörung Ist    : oft gar keine, oft aber auch Unverständnis und Ignorieren

Meine Essstörung überwinden Wollte Ich Durch    : Psychotherapie ambulant und mehrere stationäre Klinikaufenthalte

Geholfen Hat Mir Dabei    : das Vertrauen zu meinem Therapeuten, der aber langsam auch nicht weiter weiß

Nicht Geholfen Hat Mir Dabei    : das strikte und für mich angsteinflößende Essprogramm in den KLiniken

Ich War Schon In Behandlung/Therapie/Klinik    : in ambulanter Therapie und psychosomatischen Kliniken

Persönlich Wünsche Ich Mir Zukünftig Bezüglich Meiner Essstörung    : dass ich damit leben lerne

Von Der Öffentlichkeit Wünsche Ich Mir Bezüglich Meiner Essstörung    : mehr Liebe und Verständnis

Von Anderen Betroffene Wünsche Ich Mir    : Austausch, vor allem mit gleichaltrigen Patienten


Beitrag 26
24/04/2010
Mein Alter Ist    : 18

Mein Familienstand Ist    : ledig

Mein Beruf / Schule Ist    : Gymnasium

Ich Leide Unter Der Essstörung    : Bulimie

Verbunden Damit Leide Ich Auch Unter    : Abschottung von 'der Welt', Vernachlässigung von Schule& zwischenmenschlichen Kontakten

Meine Essstörung Begann Im Alter Von    : 15

Als Tiefer Liegende Ursache Sehe Ich    : Minderwertigkeitskomplexe; das Gefühl, nicht zu 'funktionieren' und so diszipliniert zu sein wie es mir von meiner Großmutter vorgelebt wurde, bei der ich lebe, und den Ansprüchen meiner Umwelt im Bezug auf mein Erscheinungsbild und meine Leistungen nicht zu genügen

Die Auslöser Waren Vermutlich    : ein gescheiterter Diätversuch, ein tief in meiner Kindheit verankertes Schamgefühl im Bezug darauf, von der Norm abzuweichen

Die Größte Belastung Durch Meine Essstörung Ist Bzw  War     : immer häufiger auftretende Phasen von unerklärlicher Traurigkeit, Freudlosigkeit, Vernachlässigung meiner Aufgaben, was mich als ehrgeiziger Mensch noch stärker an mir zweifeln lässt, das ständige Gefühl meine Angehörigen zu enttäuschen, nicht liebens und begehrenswert für Männer zu sein

Mein Tag Mit Meiner Essstörung Ist Bzw  War Geprägt Durch    : Abwechselnd unnormal lange zu schlafen und nächtelang Fernzusehen, dabei zu essen

Durch Meine Essstörung Bin Ich Eingeschränkt In    : Einhalten von Verabredungen, meinem Liebesleben, der Organisation des Alltags

Die Reaktion Meiner Angehörigen Auf Meine Essstörung Ist    : durchwachsen, lange Zeit wurde mit wenig hilfreichen Sätzen wie 'du wirst immer fetter' oder Wutausbrüchen und Trauer darauf reagiert, wenn mal wieder nichts süßes mehr im Haus war. Im Moment versuchen sie mich zu ermutigen aufzustehen, wenn ich mich mal wieder abzuschotte.

Die Reaktion Anderer Menschen Auf Meine Essstörung Ist    : schwer einzuschätzen, habe meinen Freunden erzählt, unter eine Depression zu leiden, um die Rückzugsphasen zu erklären, aber mich nicht für das Erbrechen rechtfertigen zu müssen,

Meine Essstörung überwinden Wollte Ich Durch    : kontrolliertes Essen von besonders gesunden Lebensmitteln, Weglassen von allen Süßigkeiten

Geholfen Hat Mir Dabei    : noch nichts, fühle aber, dass ich auf dem richtigen Weg bin.

Nicht Geholfen Hat Mir Dabei    : Sport

Ich War Schon In Behandlung/Therapie/Klinik    : ambulante Therapie

Persönlich Wünsche Ich Mir Zukünftig Bezüglich Meiner Essstörung    : dass sie allmählich verschwindet bzw die Essanfälle kürzer werden, dass ich aufhören kann

Von Der Öffentlichkeit Wünsche Ich Mir Bezüglich Meiner Essstörung    : dass Bulimikerinnen und Essgestörte im Allgemeinen nicht darauf reduziert werden, dass sie einen Kontrollzwang hätten oder verkorkste Ansichten in Bezug auf das Idealgewicht und einen übersteigerten Schönheitswahn! Vielmehr kann ich für mich selbst gesprochen sagen, dass die Diät zwar ein Einstieg war, ich aber zu dieser Zeit- soviel ich heute noch weiß- eigentlich zufrieden war mit meinem Aussehen. Erst als andere an mir Veränderungen feststellten und häufig sagten, dass ich nicht weiter zunehmen darf, fühlte ich, dass ich dem entgegensteuern musste, um in ihrem Augen akzeptiert zu werden. Diese Reduzierung auf die äußerliche Erscheinung macht mich buchstäblich krank!


Von Anderen Betroffene Wünsche Ich Mir    : durchhalten, aushalten ;)


Beitrag 27
24/04/2010
Mein Alter Ist    : 18

Mein Familienstand Ist    : ledig

Mein Beruf / Schule Ist    : Gymnasiastin

Ich Leide Unter Der Essstörung    : Erst Anzeichen von Bulimie, dann atypische Anorexie und anschließend anderthalb Jahren Bulimie mit stark anorektischen Zügen

Verbunden Damit Leide Ich Auch Unter    : Depressionen, Selbstverletzendes Verhalten

Meine Essstörung Begann Im Alter Von    : 14

Als Tiefer Liegende Ursache Sehe Ich    : Missbrauch in früher Kindheit, starke emotionale Abhängigkeit davon, was andere über mich denken

Die Auslöser Waren Vermutlich    : Ich habe über kurzen Zeitraum relativ viel zugenommen und fand mich irgendwann zu dick. Also versuchte ich abzunehmen.

Die Größte Belastung Durch Meine Essstörung Ist Bzw  War     : Der Zwang im allgemeinen. Nicht so handeln zu können, wie man es will. Am Anfang der Essstörung fühlte ich mich frei - das Gefängnis das ich mir geschaffen hatte bemerkte ich erst später.

Mein Tag Mit Meiner Essstörung Ist Bzw  War Geprägt Durch    : ...ständige Gedanken ans Essen, Nicht-Essen, Planung von Essanfällen, berechnen von Kalorien, Selbsthass.

Durch Meine Essstörung Bin Ich Eingeschränkt In    : Ich konnte nicht mehr wirklich Sport treiben; in meinem Fall tanzen. Ich hatte nicht mehr die Kraft dazu. Generell fiel es mir schwer, mich für Sachen zu begeistern oder mich ehrlich zu freuen.

Die Reaktion Meiner Angehörigen Auf Meine Essstörung Ist    : Viel Verständnis und viel Hilfe, auch wenn sie schwer für mich anzunehmen war.

Die Reaktion Anderer Menschen Auf Meine Essstörung Ist    : Ähnlich wie meine Angehörigen. Viel Verständnis, aber auch Mitleid (was für mich am schwersten auszuhalten ist).

Meine Essstörung überwinden Wollte Ich Durch    : ambulante Therapie und Klinik

Geholfen Hat Mir Dabei    : Meine Eltern, die mir bei allem geholfen haben, was ich nicht mehr auf die Reihe bekommen habe (was nicht wenig war).

Nicht Geholfen Hat Mir Dabei    : Ich selbst. Oder zumindest der essgestörte Teil in mir: Ich hatte viele Selbstzweifel, war unsicher und wusste nicht, ob "das alles wirklich sooo schlimm" war.

Ich War Schon In Behandlung/Therapie/Klinik    : Ich bin seit anderthalb Jahren in ambulanter Therapie. Für 3 Monate war ich in einer Klinik.

Persönlich Wünsche Ich Mir Zukünftig Bezüglich Meiner Essstörung    : Ich wünsche mir, dass ich es endlich schaffe, sie endgültig gehen zu lassen. Ich möchte die Zeit nicht missen, denn so sehr ich unter meiner Essstörung gelitten habe, so hat sie mir doch auch viel Halt gegeben. Ich habe mich entschlossen, zu LEBEN und wünsche mir, dass ich mich komplett aus den Fängen der Krankheit lösen kann.

Von Der Öffentlichkeit Wünsche Ich Mir Bezüglich Meiner Essstörung    : Ich finde diese Frage schwierig. Einerseits wünsche ich mir, dass mehr Menschen Bescheid wissen. Andererseits wird da immer ein gewisses Unverständnis sein, weil es schwer ist, nachzuempfinden was man nie gefühlt hat.

Von Anderen Betroffene Wünsche Ich Mir    : Bestätigung, dass es richtig ist, den gesunden Weg einzuschlagen, Verständnis und Austausch


Beitrag 28
24/04/2010
Mein Alter Ist    : 40

Mein Familienstand Ist    : verheiratet

Mein Beruf / Schule Ist    : Verwaltungsangestellte

Ich Leide Unter Der Essstörung    : Bulimie vorher Magersucht

Verbunden Damit Leide Ich Auch Unter    : litt ich Minderwertigkeitskomplexen,falsches Selbstbild, jetzt: Immunschwäche

Meine Essstörung Begann Im Alter Von    : 18

Als Tiefer Liegende Ursache Sehe Ich    : nicht zulassen der eigenen Gefühle

Die Auslöser Waren Vermutlich    : habe mich aus Vernunft von meinen damaligen Freud getrennt, den ich sehr liebhatte, daraufhin hate ich ca. 20 Kilo zugenommen. Dann begann ich, nichts mehr zu essen, außer einem Joghurt und einem Apfel am Tag. Hatte superschnell abgenommen, aber das Gewicht zu halten war dann das Problem. Der Übergang zur Bulimie war schleichend.

Die Größte Belastung Durch Meine Essstörung Ist Bzw  War     : war das Verheimlichen und dauerndes Lügen

Mein Tag Mit Meiner Essstörung Ist Bzw  War Geprägt Durch    : Gedanken an einkaufen, Angst erwischt zu werden, schlechtes Gewissen, ich habe mich selbst gehasst dafür, dass ich es nicht schaffte aufzuhören.

Durch Meine Essstörung Bin Ich Eingeschränkt In    : war ich sehr eingeschränkt am wahren Leben, Freiheit und Freude zu spüren.

Die Reaktion Meiner Angehörigen Auf Meine Essstörung Ist    : Entsetzen

Die Reaktion Anderer Menschen Auf Meine Essstörung Ist    : Nichtglauben wollen, ich sei ja so ein ausgeglichener, freudiger Mensch. Jetzt ja... Danke Gott

Meine Essstörung überwinden Wollte Ich Durch    : eigene Anstrengung, keine Lebensmittel mehr zu Hause haben, beten

Geholfen Hat Mir Dabei    : Jesus Christus.  Die tiefe innere Leere, die ich hatte, konnte auch mit Essen nicht gestillt werden. Ich ging auf die Suche... dann fand ich bei einer Evangelisation Jesus Christus. Er hat mein Leben komplett neu gemacht. Er mich an, wie ich bin.
Bei ihm wurde ich  voller Freude, Frieden, und frei von Bulimie. Das ging zwar nicht von heute auf morgen. Ich weiß aber auch von Frauen, die sofort frei geworden sind.

Nicht Geholfen Hat Mir Dabei    : eigener Wille

Ich War Schon In Behandlung/Therapie/Klinik    :

Persönlich Wünsche Ich Mir Zukünftig Bezüglich Meiner Essstörung    :

Von Der Öffentlichkeit Wünsche Ich Mir Bezüglich Meiner Essstörung    :

Von Anderen Betroffene Wünsche Ich Mir    :


Beitrag 29
26/04/2010
Mein Alter Ist    : 21

Mein Familienstand Ist    : ledig/Single

Mein Beruf / Schule Ist    : Arzthelferin

Ich Leide Unter Der Essstörung    : Magersucht, später eine Art von Bulimie

Verbunden Damit Leide Ich Auch Unter    : Minderwertigkeitskomplexen; Depressionen,Schlafstörungen,(Auto-)Agressionen

Meine Essstörung Begann Im Alter Von    : 16

Als Tiefer Liegende Ursache Sehe Ich    : das Mobbing meiner Schulkameraden, den Missbrauch durch meinen Onkel und der ständige Konkurrenzkampf mit meiner extrem schlanken Mutter

Die Auslöser Waren Vermutlich    : Ein Klinikaufenthalt wegen meines selbstverletzenden Verhaltens. Ich war dort mit einigen magersüchtigen Mädchen auf einer Station und habe mir mit einer Magersüchtigen das Zimmer geteilt. Vermutlich hat sich das Ritzen durch die Magersucht abgelöst! Die Probleme waren die gleichen- die Symptome veränderten sich!

Die Größte Belastung Durch Meine Essstörung Ist Bzw  War     : die Abgrenzung zu meiner Familie und meinen Freunden.Ich habe mich immer rechtferigen müssen und stand ganz allein gegen alle Menschen, die mir in meinem Leben etwas bedeuteten!

Mein Tag Mit Meiner Essstörung Ist Bzw  War Geprägt Durch    : ständiges Denken an Essen, aber der Zwang das Hungern auszuhalten! Seit etwa 1 Jahr hat sich meine Magersucht allerdings gewandelt und ich leide unter ständigen Fressattacken, aber anders als bei der regulär bekannten Ess-Brech-Sucht, habe ich einen Weg eingeschlagen, der mir das Erbrechen der Nahrung erspart und ich trotzdem in den Genuss der kalorienreichsten und leckersten Sachen komme, die es gibt! Man nennt dieses Ritual der Essstörung "Chew and Spit", was so viel bedeutet wie "Kauen und Spucken".Ich verbringe die meiste Zeit meines Tages damit, dass ich Essen im Mund kaue und anstatt zu schlucken, spucke ich es einfach wieder aus! Ich habe so oft versucht, damit aufzuhören und habe mir selber immer gesagt, wie krank das alles ist! Aber die Sucht nach Essen und trotzdem nicht zuzunehmen hat mich bis heute fest im Griff! Dafür schäme ich mich sehr!

Durch Meine Essstörung Bin Ich Eingeschränkt In    : meiner körperlichen und geistigen Leistungsfähigkeit! Außerdem sitze ich, wenn ich nicht arbeiten muss, den ganzen Tag in meinem Zimmer und schaue fern, sitze am PC oder lese! Immer mit dabei etwas zu essen oder besser gesagt zum Kauen!

Die Reaktion Meiner Angehörigen Auf Meine Essstörung Ist    : Wut; Hilflosigkeit, etc. Allerdings weiß meine Familie nichts von dem ständigen Ausspucken meiner Nahrung! Sie sehen nur, dass ich in ihren Beisein nur wenig oder gar nicht esse! Als ich kurz vor dem Tod stand, weil ich nur noch sehr wenig gewogen habe, waren die Auseinandersetzungen mit meiner Familie die Hölle! Sie haben alles versucht: Schreien, schimpfen, beschuldigen, zureden, trösten, lieben!

Die Reaktion Anderer Menschen Auf Meine Essstörung Ist    : Unterschiedlich! Viele schauen zwar aber denken sich nur ihren Teil!Manche, die mich nicht anders kennen, denken ich bin halt von Natur aus so dünn - außerdem ist meine Mutter auch extrem schlank, was ich oft als Ausrede nutze und sage:"Es liegt eben an den Genen!" Manche versuchen aber auch, mich mit Essenseinladungen und Hilfsangeboten von der Krankheit weg zu bekommen, was ich persönlich zwar lieb aber nicht wirklich effektiv finde!

Meine Essstörung überwinden Wollte Ich Durch    : den Willen, meine Familie nicht zu verlieren und die Ausbildung zur Arzthelferin zu bestehen!

Geholfen Hat Mir Dabei    : Meine Eltern waren und sind immer für mich da!!!!

Nicht Geholfen Hat Mir Dabei    : die ständige Kontrolle und der Zwang vor und mit anderen essen zu müssen1

Ich War Schon In Behandlung/Therapie/Klinik    : Ich habe einen Klinikaufenthalt von ca.6 Wochen hinter mir, der aber nicht wegen Magersucht, sondern wegen meines selbst verletzenden Verhaltes war. Ich wurde entlassen, als ich mich nicht mehr selber in die Arme ritzte und der Kontakt zu meinen Eltern sich besserte! 2 Wochen ging ich noch ambulant zu dem selben Psychologen. Dann war ich auf mich allein gestellt! Nach einem halben Jahr brach die Magersucht aus und wuchs ins Extreme, bis ich kurz vorm Hungertod stand und mein Vater mich wieder zu dem Psychologen schleppte.Ich war dann etwa 1/2 Jahr ambulant in Behandlung. Ich schaffte in der Zeit mein Fachabi und bekam die Chance, eine Ausbildung anzufangen! Das stärkte mich und gab mir den eisernen Willen, endlich gesund zu werden. Ich schaffte es auch etwas zuzunehmen und beschloss, die Therapie zu beenden, was mein Psychologe ebenfalls für richtig empfand. Jetzt habe ich meine Ausbildung erfolgreich beendet,  bin aber wieder rückfäll
ig geworden und leide noch immer unter extremen Untergewicht und die ständige Sucht nach Essen und Dünnsein! Ich verdanke meine Ausbildung und meinen jetztigen Arbeitsplatz einzig und allein einem sehr versändnisvollen Chef und sehr lieben Kollegen, die von meiner Krankheit wissen und versuchen, mir zu helfen! Ohne ihr Verständnis wäre ich wahrscheinlich nicht in der Lage, einen Beruf auszuüben, schon gar nicht einen der doch sehr viel Verantwortung beinhaltet!

Persönlich Wünsche Ich Mir Zukünftig Bezüglich Meiner Essstörung    : dass ich endlich die Sucht nach Essen besiege und normal, wie andere Menschen auch regelmäßig und am Tisch essen kann, ohne das ständige Denken ans Zunehmen und ohne das schlechte Gewissen, mir etwas zu gönnen!

Von Der Öffentlichkeit Wünsche Ich Mir Bezüglich Meiner Essstörung    : Eigentlich nichts, außer nicht ständig darauf angesprochen zu werden!

Von Anderen Betroffene Wünsche Ich Mir    : dass ihr versucht, eure Sucht zu bekämpfen! Ich weiß, dass es unmöglich scheint, aber ich habe auch die Erfahrung gemacht, dass man es schaffen kann und man sich durch Rückschläge nicht entmutigen lassen darf!


Beitrag 30
05/05/2010
Mein Alter Ist    : 34

Mein Familienstand Ist    : ledig

Mein Beruf / Schule Ist    : Krankenschwester und Umschulung zur Bürokauffrau

Ich Leide Unter Der Essstörung    : schwere Bulimie

Verbunden Damit Leide Ich Auch Unter    : Depressionen, Schlaf-/und Angststörungen

Meine Essstörung Begann Im Alter Von    : 16

Als Tiefer Liegende Ursache Sehe Ich    : Ich hatte schon in meiner frühesten Jugend starke Minderwertigkeitskomplexe und fühlte mich schon immer zu dick, obwohl ich nie mehr als xx kg wog. Meine 5 Jahre ältere Schwester hatte früher auch Bulimie und ich hatte es mir damals irgendwie von ihr "abgeguckt"

Die Auslöser Waren Vermutlich    : Mein Vater war schwerer Alkoholiker und zu Hause gab es Tag für Tag nur Streit und Terror. Er übte immer sehr viel Druck auf seine Kinder aus und wir alle waren in seinen Augen immer nur Versager.

Die Größte Belastung Durch Meine Essstörung Ist Bzw  War     : Dass ich mich im Laufe der Jahre immer mehr eingeigelt und isoliert habe. Ich war irgendwann unfähig, eine "normale" Beziehung zu führen. Die Geheimhaltung und das Doppelleben waren auch eine sehr große Belastung, die Scham und der Selbstekel beeinflussten mich immer stärker. Irgendwann konnte ich auch meinen Beruf nicht mehr ausüben, da ich keine Kraft mehr hatte.

Mein Tag Mit Meiner Essstörung Ist Bzw  War Geprägt Durch    : die ständigen Gedanken ans Essen oder Nichtessen. Fast tägliche Fress- und Kotzattacken und Missbrauch von Abführmitteln.

Durch Meine Essstörung Bin Ich Eingeschränkt In    : ALLEM! Freundschaften und Hobbies blieben auf der Strecke und habe auch seit fast 5 Jahren keine Beziehung mehr.

Die Reaktion Meiner Angehörigen Auf Meine Essstörung Ist    : Teilweise Unverständnis, aber auch ohnmächtig zu sein. Es kamen auch sehr oft Kommentare wie, ich solle doch mehr Disziplin aufbringen, so schwer könne das doch nicht sein, endlich normal zu essen.

Die Reaktion Anderer Menschen Auf Meine Essstörung Ist    : Sehr häufig Unverständnis oder auch nur verachtende oder besorgte Blicke bezogen auf mein Untergewicht und äußere Mangelerscheinungen.

Meine Essstörung überwinden Wollte Ich Durch    : mehrere amb. Therapien und 3 Klinikaufenthalte.

Geholfen Hat Mir Dabei    : Bis heute so wirklich NICHTS!

Nicht Geholfen Hat Mir Dabei    : Meine Familie und der Druck, der dahinter steckt.

Ich War Schon In Behandlung/Therapie/Klinik    : siehe oben

Persönlich Wünsche Ich Mir Zukünftig Bezüglich Meiner Essstörung    : Nicht ständig von den Gedanken ans Essen beherrscht zu werden und dass ich Essen endlich wieder als Genuss und nicht mehr als meinen Feind ansehen muss. Keine Masseneinkäufe von Lebensmitteln mehr. Nie wieder Kotzen zu müssen...

Von Der Öffentlichkeit Wünsche Ich Mir Bezüglich Meiner Essstörung    : Dass ich ernst genommen werde und sie mich nicht nur über meine Essstörung definieren und dass dahinter nicht mehr nur der Schönheitswahn steckt.

Von Anderen Betroffene Wünsche Ich Mir    : Austausch und gegenseitige Unterstützung


Beitrag 31
05/05/2010
Mein Alter Ist    : 16

Mein Familienstand Ist    : Single

Mein Beruf / Schule Ist    : Gymnasium (10.klassse)

Ich Leide Unter Der Essstörung    : Anorexie

Verbunden Damit Leide Ich Auch Unter    : ständigem Frieren, Aggressivität (ich raste sehr schnell aus)

Meine Essstörung Begann Im Alter Von    : 15

Als Tiefer Liegende Ursache Sehe Ich    : Probleme in der Familie und mit Freunden (Streit..etc.)

Die Auslöser Waren Vermutlich    : das meine Brust nicht gewachsen ist und ich dachte, wenn ich dünner wäre, wäre ich schöner und es würde mir besser gehen, obwohl ich schon immer eher dünn-normal war.

Die Größte Belastung Durch Meine Essstörung Ist Bzw  War     : dieses ständige Kalorien zählen und Planen der Mahlzeiten, mich total unglücklich zu fühlen und mit anderen Vergleichen

Mein Tag Mit Meiner Essstörung Ist Bzw  War Geprägt Durch    :

Durch Meine Essstörung Bin Ich Eingeschränkt In    : ich kann momentan nicht mehr ins Schwimmbad, weil ich selbst im 29 Grad heißen Wasser friere.
Mein Tag Mit Meiner Essstörung Ist Bzw  War Geprägt Durch    : Kalorien zählen, Sport treiben und viel viel Weinen

Die Reaktion Meiner Angehörigen Auf Meine Essstörung Ist    : Erschrecken, Verständnis, aber viele meiner Freunde haben sich von mir abgewandt, weil sie nicht wussten, wie sie damit umgehen sollten.

Die Reaktion Anderer Menschen Auf Meine Essstörung Ist    : "Mann bist du dünn, versprichst du uns zuzunehmen?"   naja und meine Lehrerin hatte mir und meiner Familie versprochen, dass ganze Thema mit meiner Magersucht nicht vor der Klasse zu "verraten" und als ich eines morgens nicht da war, hat sie es einfach allen erzählt...und angeblich völlig gefühlslos und hat das dann auch noch vor mir verleugnet.

Meine Essstörung überwinden Wollte Ich Durch    : ich einfach wieder normal leben wollte, ohne Schuldgefühle und diesen ganzen Mist. Ich wollte mein Leben wieder genießen.

Geholfen Hat Mir Dabei    : eine sehr gute Freundin, meine Familie, stationäre Behandlung und auch meine anderen Freunde.

Nicht Geholfen Hat Mir Dabei    : meine Psychologin (bei der ambulanten Therapie), der Arzt auch nicht

Ich War Schon In Behandlung/Therapie/Klinik    : 1 stationäre Behandlung (nach der es mir viel, viel besser ging......allerdings ging sie nur 3 Wochen und meine Eltern meinen - und ich eigentlich auch - , dass es ein wenig zu kurz war) und 1 ambulante Therapie( die überhaupt nichts bringt)

Persönlich Wünsche Ich Mir Zukünftig Bezüglich Meiner Essstörung    : dass es weiter so voran geht und meine Essstörung endlich verschwindet. Denn essen kann ich wieder einigermaßen normal nur eben ist die Magersucht noch nicht überwunden, das merke ich jeden Tag.

Von Der Öffentlichkeit Wünsche Ich Mir Bezüglich Meiner Essstörung    : mehr Verständnis und dass nicht überall nur Diäten in den Magazinen drinstehen und sich in der Schule auch mal mehr mit dem thema Magersucht beschäftigt wird und nicht immer nur mit dem Übergewicht.

Von Anderen Betroffene Wünsche Ich Mir    : dass sie den Schritt wagen die Magersucht oder die Bulimie zu bekämpfen.


Beitrag 32
05/05/2010
Mein Alter Ist    : 57

Mein Familienstand Ist    : verheiratet

Mein Beruf / Schule Ist    : Bürogehilfin

Ich Leide Unter Der Essstörung    : Bulimie

Verbunden Damit Leide Ich Auch Unter    : Schlafstörungen, Minderwertigkeitsgefühl

Meine Essstörung Begann Im Alter Von    : 43

Als Tiefer Liegende Ursache Sehe Ich    : innere Leere, nicht perfekt zu sein

Die Auslöser Waren Vermutlich    : familiere Gründe

Die Größte Belastung Durch Meine Essstörung Ist Bzw  War     : schlechtes Gewissen, Gewichtszunahme

Mein Tag Mit Meiner Essstörung Ist Bzw  War Geprägt Durch    : einkaufen, vollstopfen und wieder los werden

Durch Meine Essstörung Bin Ich Eingeschränkt In    : meiner Freizeit

Die Reaktion Meiner Angehörigen Auf Meine Essstörung Ist    : Unverständnis

Die Reaktion Anderer Menschen Auf Meine Essstörung Ist    : wenig Reaktion

Meine Essstörung überwinden Wollte Ich Durch    : weniger essen und auf Kalorien zu achten

Geholfen Hat Mir Dabei    : mich jeden Tag zusammen zu reißen, zu kämpfen

Nicht Geholfen Hat Mir Dabei    : komische Sprüche, nur einfach normal zu essen

Ich War Schon In Behandlung/Therapie/Klinik    : mehreren Therapeuten, 2 x in Klinik

Persönlich Wünsche Ich Mir Zukünftig Bezüglich Meiner Essstörung    :

Von Der Öffentlichkeit Wünsche Ich Mir Bezüglich Meiner Essstörung    :

Von Anderen Betroffene Wünsche Ich Mir    :


Beitrag 33
05/05/2010
Mein Alter Ist    : 42

Mein Familienstand Ist    : verheiratet

Mein Beruf / Schule Ist    :

Ich Leide Unter Der Essstörung    : ich litt...

Verbunden Damit Leide Ich Auch Unter    : ich litt unter dem Drang, mir selbst Schaden zuzufügen, um mich zu "spüren" und auch um meine Leere (die nicht körperlich war) aufzufüllen

Meine Essstörung Begann Im Alter Von    : ca 14

Als Tiefer Liegende Ursache Sehe Ich    : Nach der Scheidung meiner Eltern als ich etwa acht Jahre war, ist meine Mutter dem Alkohol verfallen und hat neben wechselnden und gewalttätigen Freunden uns drei Töchter verwahrlosen lassen. Wir hatten nur ab und zu zu essen, niemand kümmerte sich um unseren Tagesablauf wie Schule, essen, Freunde, schlafen gehen... Alles was ein Kind braucht um in die Gesellschaft normal hineinzuwachsen. Dafür gab es grausame Gewalt, Desinteresse. Alle vier Wochen war ein Besuch bei unserem Vater angesagt, was die Situation verschlimmerte. Wir fanden alles vor, was wir nicht mehr hatten. Zeit, Kleidung, essen, trinken, normales Miteinander. Das alles klingt einfach, für ein kleines Mädchen, das aus einer heilen Welt gerissen wurde, war es sehr sehr schwer.

Die Auslöser Waren Vermutlich    : Als wir alle drei endlich von unserer Mutter weggeholt wurden, um bei unserer Großmutter zu leben, mussten wir (um diese Situation nicht zu gefährden) immer wieder unsere Eltern besuchen. Ich habe es als eine schreckliche Qual empfunden, als ich mich dagegen zur Wehr setzen wollte, wurde ich von meinen Schwestern mit Liebesentzug gestraft, eine Verräterin genannt und nicht mehr beachtet. Meine Schwestern haben einen deutlich Altersunterschied zu mir und ich konnte diese Situation nicht anders bewältigen als mit Asthma (das ich immer bekam, wenn ich meinen Vater  mit meiner neuen Stiefmutter treffen musste) und der Bulimie.

Die Größte Belastung Durch Meine Essstörung Ist Bzw  War     : dass ich es fürchterlich schade fand, dass gute Essen so in mich rein zu stopfen und es nicht genießen zu können und immer den Drang gehabt zu haben, "ich brauche etwas um mich zu füllen", um gleichzeitig mich mit dem Brechen wieder zu bestrafen, da ich mich als derart unwichtig empfand, dass mir nicht einmal das Essen zustünde.

Mein Tag Mit Meiner Essstörung Ist Bzw  War Geprägt Durch    : War geprägt von dem Drang unentdeckt Massen zu essen, dass Gefühl von "ich tu mir was Gutes" zu haben oder mich "zu spüren", um es dann wieder zu erbrechen.

Durch Meine Essstörung Bin Ich Eingeschränkt In    : war ich eingeschränkt, ein ganz normales Leben ohne Zwang zu führen und mich richtig zu entwickeln

Die Reaktion Meiner Angehörigen Auf Meine Essstörung Ist    : war ganz gut. Sie haben mir eine Therapie ans Herz gelegt, mich aber natürlich besonders beobachtet. Ich hatte die "Schwere" der Erkrankung nicht bewusst erlebt. Das Warum wurde nie besprochen, meine Ansichten, was mich so bedrückt und krank macht, hatten kein Gewicht und es wurde sich auf die Krankheit selbst konzentriert

Die Reaktion Anderer Menschen Auf Meine Essstörung Ist    : Da ich die Krankheit erst spät akzeptiert habe, waren die Reaktionen für mich bis dahin nicht erkennbar. Und da ich für eine Frau einen eher stabilen, als grazilen Körperbau (nicht dick, aber kräftig wie z. B. sehr breite Hände, sportliche Waden...) habe, war sah ich mit 42 Kilo noch aus wie Mädchen in meinem Alter mit 54 kg Körpergewicht. Es ist wohl nie so richtig aufgefallen. Ich war dünn, aber nicht besorgniserregend für die meisten.

Meine Essstörung überwinden Wollte Ich Durch    : habe ich zum einen durch die Therapie, zum anderen mit innerer Kraft, an mich zu glauben und meinen Weg zu gehen

Geholfen Hat Mir Dabei    : Freunde, der überwiegende Spaß am Leben, zu mir zu stehen und bereit zu sein dadurch alles zu verlieren. Was einfach war, viel hatte ich ja nicht zu verlieren... Mein damaliger Freund, ich bin mit ihm zusammengezogen, er und seine Familie gaben mir die Liebe und Aufmerksamkeit nach der ich mich so gesehnt habe. Ohne mich groß verändern zu wollen und ohne große Worte und Taten. Sie waren einfach für mich da.

Nicht Geholfen Hat Mir Dabei    : Komischer Weise meine Familie. Meine seelischen Ängste waren für sie nicht greifbar, auch weil sie sich sicher Vorwürfe gemacht haben und mit der Geschichte, die jeder von uns verarbeiten musste, einfach nicht genügend Raum bzw. Kraft vorhanden war.

Ich War Schon In Behandlung/Therapie/Klinik    : Therapie

Persönlich Wünsche Ich Mir Zukünftig Bezüglich Meiner Essstörung    : dass sie nie wieder kommt :-)) genauso wie die Nikotinsucht, die ich auch schon seit über zehn Jahren abgelegt habe :-))

Von Der Öffentlichkeit Wünsche Ich Mir Bezüglich Meiner Essstörung    : ... obwohl ich gesund bin, mich wohl fühle, glücklich bin und im Reinen mit meinem Leben. Ich ärgere mich immer, wenn Spindeldünne zu mir sagen: "Du kannst es Dir doch leisten etwas zu essen, nimm doch noch was..." Ich finde es schrecklich, dass man immer torpediert wird, wenn man versucht seine Figur (mittels gesunder Ernährung in VeErbindung mit ausreichend Bewegung!!!) in einem Zustand zu halten, in dem man sich wohl fühlt.

Von Anderen Betroffene Wünsche Ich Mir    :


Beitrag 34
07/06/2010
Mein Alter Ist    : 26

Mein Familienstand Ist    : verheiratet

Mein Beruf / Schule Ist    : Student

Ich Leide Unter Der Essstörung    : Bulimie

Verbunden Damit Leide Ich Auch Unter    : geringes Selbstwertgefuehl, Angst Vertrauen zu finden

Meine Essstörung Begann Im Alter Von    : 13

Als Tiefer Liegende Ursache Sehe Ich    : meine damalige Familiensituation. Mein Vater war damals meistens nicht da, meine Mutter war sehr unreif und hat mich wie eine Erwachsene/Freundin behandelt. Dadurch fuehlte ich mich fuer das Wohlergehen jedes Familienmitglieds verantwortlich.

Die Auslöser Waren Vermutlich    : Anfang der Pubertaet, Scheidung meiner Eltern mit 16

Die Größte Belastung Durch Meine Essstörung Ist Bzw  War     : die Angst, dass mein "Problem" ans Licht kommt und mich dann niemand mehr mag, Schuldgefuehle

Mein Tag Mit Meiner Essstörung Ist Bzw  War Geprägt Durch    : essen, brechen, essen, brechen....sich schuldig fuehlen, alles versuchen zu verheimlichen

Durch Meine Essstörung Bin Ich Eingeschränkt In    : der Teilnahme an gemeinsamen Essen mit Freunden/Bekannten, meiner Fitness

Die Reaktion Meiner Angehörigen Auf Meine Essstörung Ist    : verschieden. Meinen Vater habe ich dadurch wieder gewonnen, obwohl er nicht offen darueber reden konnte. Meine Tante hat mich tatkraeftig und liebevoll unterstuetzt, meine Mutter wies jede "Schuld" von sich und schwieg.

Die Reaktion Anderer Menschen Auf Meine Essstörung Ist    : Betroffenheit und Traurigkeit, aber auch Interesse nach dem Warum.

Meine Essstörung überwinden Wollte Ich Durch    : eine Therapie und den intensiven Wunsch mich und mein Leben zu lieben.

Geholfen Hat Mir Dabei    : Gespraeche mit meiner Tante, Selbsthilfebuecher, Tagebuch schreiben, eine 6 monatige Auslandsreise.

Nicht Geholfen Hat Mir Dabei    : die Verurteilung durch Leute die mich gar nicht wircklich kannten. Das Heile-Welt-Spielen meiner Mutter.

Ich War Schon In Behandlung/Therapie/Klinik    : Therapie


Persönlich Wünsche Ich Mir Zukünftig Bezüglich Meiner Essstörung    : dass ich immer so gesund bleibe wie ich jetzt bin und immer die Kraft finde mich mit meinen Problemen auseinanderzusetzen BEVOR es in einer

Von Der Öffentlichkeit Wünsche Ich Mir Bezüglich Meiner Essstörung    :

Von Anderen Betroffene Wünsche Ich Mir    :


Beitrag 35
07/06/2010
Mein Alter Ist    : 27

Mein Familienstand Ist    : ledig

Mein Beruf / Schule Ist    : ausgebildete PTA, z. Zt. Studium

Ich Leide Unter Der Essstörung    : Anorexie/ Bulimie

Verbunden Damit Leide Ich Auch Unter    : Beziehungsstörungen, Depression

Meine Essstörung Begann Im Alter Von    : 13

Als Tiefer Liegende Ursache Sehe Ich    : Verlust des Selbstwertgefühls

Die Auslöser Waren Vermutlich    : Krankheit des Vaters

Die Größte Belastung Durch Meine Essstörung Ist Bzw  War     : kaum soziale Bindungen, Tagesablauf richtet sich nur nach...

Mein Tag Mit Meiner Essstörung Ist Bzw  War Geprägt Durch    : ...fressen, kotzen, einkaufen usw., dazwischen Uni und Sport

Durch Meine Essstörung Bin Ich Eingeschränkt In    : ...allem: nur ansatzweise überhaupt einen "normalen" Tag zu haben

Die Reaktion Meiner Angehörigen Auf Meine Essstörung Ist    : ...sorgenvoll; aber sie stehen noch immer hinter mir

Die Reaktion Anderer Menschen Auf Meine Essstörung Ist    : es gibt kaum Reaktionen; in all den Jahren wurde ich ganze zweimal darauf angesprochen und habe jedesmal ein
Hilfsangebot erhalten

Meine Essstörung überwinden Wollte Ich Durch    : ...eigentlich noch nicht wirklich: ich will die Symptomatik loswerden, aber nicht an Gewicht zunehmen

Geholfen Hat Mir Dabei    : ...ein wenig eine (von vieren) ambulante Therapie und ein Aufenthalt in einer Psychsomat. Klinik

Nicht Geholfen Hat Mir Dabei    : ...drei andere ambulante Psychtherapien, zwei Aufenthalte in Kinder- und Jugendpsychatrien

Ich War Schon In Behandlung/Therapie/Klinik    : ambulant/ stationär: KJP (14 Jahre), PKJ (15 Jahre)/ ambulant/ ambulant/ ambulant/ stationär: Psychosomatische Klinik

Persönlich Wünsche Ich Mir Zukünftig Bezüglich Meiner Essstörung    : ...nicht mehr sooft kotzen, am besten gar nicht mehr

Von Der Öffentlichkeit Wünsche Ich Mir Bezüglich Meiner Essstörung    : man darf mich darauf ansprechen, und - mir sind die Models da draußen egal: eine Essstörung entwickelt sich nicht ob einer überzogenen Mediendarstellung

Von Anderen Betroffene Wünsche Ich Mir    : ...geht sobald wie möglich dagegen vor! Je länger man drinsteckt, desto schwieriger wird es.

Beitrag 36
10/07/2010
Mein Alter Ist    : 33

Mein Familienstand Ist    : ledig

Mein Beruf / Schule Ist    : Wirtschaftswissenschaftlerin / Projektleitung

Ich Leide Unter Der Essstörung    : Bulimie (einst Anorexie)

Verbunden Damit Leide Ich Auch Unter    : Depressionen, Schlafmangel, sozialer Isolation im Privaten, suizidalen Phasen

Meine Essstörung Begann Im Alter Von    : 14

Als Tiefer Liegende Ursache Sehe Ich    : mangelnde Abgrenzungsfähigkeit, "gemocht/geliebt-werden-wollen" (Abhängigkeit von der Meinung Dritter), übersteigerten Perfektionismus, starken Leistungsethos, mangelndes Selbstwertgefühl, irrationale Gedanken

Die Auslöser Waren Vermutlich    : Bewußtwerden des eigenen Kontrollverlustes. Schaffung eines Rückzugraumes. Das gute Gefühl bei der ersten (und erfolgreichen) Diät.

Die Größte Belastung Durch Meine Essstörung Ist Bzw  War     : Selbstverachtung (Ekel & Versagen), merkliche & irreversible gesundheitliche Schäden (Zähne, Knorpel/Gelenke...), sozialer Rückzug, perfektioniertes Rollenspiel, finanzielle Belastung

Mein Tag Mit Meiner Essstörung Ist Bzw  War Geprägt Durch    : Anorexie: Nahrungsentzug am Tag, ausschließliche Nahrungszufuhr am späten Abend (Abwiegen ALLER Lebensmittel), tägliches Wiegen - Bulimie: gezielte Einkäufe & Verzehr "verbotener" Lebensmittel (Kohlehydrate + Süßes) - in schlechten Phasen: ab Mittag/Nachmittag (Auto!) für bis zu 12 Std.; in guten Phasen: am späten Abend für ca. 3 Std.

Durch Meine Essstörung Bin Ich Eingeschränkt In    : Pflege privater sozialer Kontakte (auch Beziehungen), Spontanität, Schlaf, Gesundheit

Die Reaktion Meiner Angehörigen Auf Meine Essstörung Ist    : Unverständnis, auch Angst - aber: Ignoranz/Tabu

Die Reaktion Anderer Menschen Auf Meine Essstörung Ist    : Aber warum?

Meine Essstörung überwinden Wollte Ich Durch    : Disziplin (wie gelernt...), 1 stationärer Klinikaufenthalt, andauernde ambulante Therapie

Geholfen Hat Mir Dabei    : meine Therapeutin (DANKE!!!), das weiterbestehende Verständis meiner besten Freundin

Nicht Geholfen Hat Mir Dabei    : der stationäre Klinikaufenthalt (unter Laborbedingungen habe ich keine Probleme...)

Ich War Schon In Behandlung/Therapie/Klinik    : s.o.

Persönlich Wünsche Ich Mir Zukünftig Bezüglich Meiner Essstörung    : ein Ende - zumindest ein erträgliches Maß - endlich!

Von Der Öffentlichkeit Wünsche Ich Mir Bezüglich Meiner Essstörung    : die Anerkennung als Krankheit, nicht die Einstufung als "selbstverschuldetes Phänomen"

Von Anderen Betroffene Wünsche Ich Mir    : Ich wünsche allen Betroffenen Kraft und die Erkenntnis, wie besonders und liebenswert sie sind - gerade durch ihre Krankheit!


Beitrag 37
10/07/2010
Mein Alter Ist    : 21

Mein Familienstand Ist    : ledig

Mein Beruf / Schule Ist    : Studentin

Ich Leide Unter Der Essstörung    : Anorexie

Verbunden Damit Leide Ich Auch Unter    : Borderline-Persönlichkeitsstörung

Meine Essstörung Begann Im Alter Von    : 15

Als Tiefer Liegende Ursache Sehe Ich    : meine fehlende Abgrenzung zu meinen Eltern und hohe Verantwortungsbereitschaft und dadurch den Verlust meines eigenen Selbst-Gefühls

Die Auslöser Waren Vermutlich    : der Wunsch, etwas nur für mich zu machen

Die Größte Belastung Durch Meine Essstörung Ist Bzw  War     : die selbstauferlegte Isolation aus Angst vor Ess-Situationen, die ich nicht meistern könnte

Mein Tag Mit Meiner Essstörung Ist Bzw  War Geprägt Durch    : Kalorien-Zählen, Sport, Hunger

Durch Meine Essstörung Bin Ich Eingeschränkt In    : fast allem, insbesondere in sozialen Aktivitäten

Die Reaktion Meiner Angehörigen Auf Meine Essstörung Ist    : Angst, aber auch immer noch viel Ablehnung und Verleugnung

Die Reaktion Anderer Menschen Auf Meine Essstörung Ist    : Unverständnis und meistens pures Ignorieren

Meine Essstörung überwinden Wollte Ich Durch    : eine ambulante Therapie - leider sind die anderen Thematiken im Vordergrund gewesen, bis die Therapie in einem riesigen Streit abgebrochen wurde (von beiden Seiten)

Geholfen Hat Mir Dabei    : ein Internetforum, in dem ich mich viel mit Gleichgesinnten austauschen konnte und gesunde Freunde

Nicht Geholfen Hat Mir Dabei    : die Trennung von meiner großen Liebe, die auch jetzt noch, nach über 2 Jahren an mir nagt, er hatte keine Kraft mehr

Ich War Schon In Behandlung/Therapie/Klinik    : 1 ambulante Therapie, 1 Jahr Wohnen in einer therapeutischen Wohngruppe

Persönlich Wünsche Ich Mir Zukünftig Bezüglich Meiner Essstörung    : dass ich weniger mit ihr, sondern mehr gegen sie leben kann, momentan fällt es mir wieder sehr schwer. Ich wünsche mir, dass sie weniger Macht über meine Gedanken und meinen Körper hat, aber ich bin momentan zu schwach.

Von Der Öffentlichkeit Wünsche Ich Mir Bezüglich Meiner Essstörung    : dass sie sie als das sehen, was es ist: eine Krankheit.
Nichts, das man totschweigen oder mit riesigen Augen betrachten sollte.

Von Anderen Betroffene Wünsche Ich Mir    : niemals aufgeben.

Beitrag 38
10/07/2010
Mein Alter Ist    : 25

Mein Familienstand Ist    : ledig

Mein Beruf / Schule Ist    : AZUBI Erzieherin(eigentlich nicht das, was ich will, weil ich garnicht weiss,was ich will und wer ich bin :(

Ich Leide Unter Der Essstörung    : früher Anorexie, dann Bulimie und Kauen + Ausspucken

Verbunden Damit Leide Ich Auch Unter    :

Meine Essstörung Begann Im Alter Von    : ?

Als Tiefer Liegende Ursache Sehe Ich    : falsch anerzogenes Verhältnis zum Essen bereits in der Kindheit, Minderwertigkeitskomplexe, Perfektionismus, Probleme mit sozialen Kontakten.......

Die Auslöser Waren Vermutlich    : Das überhand nehmende Gefühl, dass ich nur gut und wertvoll bin, wenn ich dünn bin....

Die Größte Belastung Durch Meine Essstörung Ist Bzw  War     : Der Alltag dreht sich nur ums Essen, nur um die Beschaffung der Suchtmittel...dabei interessieren mich so viele Dinge, die ich gern tun und erleben würde,...aber der Suchttag lässt keine Zeit dafür übrig..,...meine Zähne gehen zusehens kaputt, ich habe Geschwüre im gesamten Mund-und Rachenraum, habe chronisch Halsschmerzen, geschwollene Speicheldrüsen.....kaum Freude am Leben....

Mein Tag Mit Meiner Essstörung Ist Bzw  War Geprägt Durch    : ..zu Anorexie-Zeiten mit Exzessivsport(6 h täglich),NICHTS essen, Wasser trinken..Zu Bulimie/Kauen+ Ausspucken-Zeiten: Einkaufen(Süßes,Verbotenes eben...und ein paar Alibi-Produkte....natürlich in verschiedenen Läden,damits nicht zu sehr auffällt..)...Essen und Erbrechen bzw. Kauen und Ausspucken

Durch Meine Essstörung Bin Ich Eingeschränkt In    : Allem....soziale Kontakte, Hobbys, Genuss am Leben(den ich kaum habe..)

Die Reaktion Meiner Angehörigen Auf Meine Essstörung Ist    : Sie wissen nicht, dass ich noch immer Probleme habe....damals(Anorexie)Verständnis bzw.Hilfsbereitschaft...

Die Reaktion Anderer Menschen Auf Meine Essstörung Ist    : viele wendeten sich ab, waren erschrocken von meinem Anblick oder erkannten mich garnicht erst, da die Veränderung schnell voran schritt....einige dachten, ich hätte eine andere, körperliche Krankheit wie Krebs....

Meine Essstörung überwinden Wollte Ich Durch    : ..zunächst nur durch eigenen Willen, dann durch eine Therapie

Geholfen Hat Mir Dabei    : ..mir helfen Lichtblicke im Leben..Momente in denen ich merke, dass ich garnicht so schlecht bin, dass ich etwas gutes tun kann, dass ich gemocht, geschätzt oder sogar geliebt werde...

Nicht Geholfen Hat Mir Dabei    : ..die Therapie..das war stationäres Auffüttern, nichts weiter.....aber es hat mich damals vor dem sicheren Tod bewahrt...

Ich War Schon In Behandlung/Therapie/Klinik    : 1 stationäre Therapie...2 ambulante Therapien

Persönlich Wünsche Ich Mir Zukünftig Bezüglich Meiner Essstörung    : Ich weiss nicht, ob ich diesen Gedanken(die Essstörung ist letztendlich ein Gedanke, eine Idee im Kopf)jemals loswerden kann. Dennoch ist es mein größter Wunsch einfach leben zu können und zu genießen, dass ich auf der Welt sein kann, ohne von diesen Zwangs-Gedanken bestimmt zu werden...

Von Der Öffentlichkeit Wünsche Ich Mir Bezüglich Meiner Essstörung    : ...generell wünsche ich mir, dass Essstörungen nicht verharmlost bzw. als Schlankheitswahn oder Teeny-Phase betrachtet werden...außerdem sollten diese Krankheiten nicht noch durch Kleidung in Größe 00 bestärkt werden...

Von Anderen Betroffene Wünsche Ich Mir    : das, was ich mir auch für mich wünsche..dass sie kämpfen, für sich, für ihr Leben.....jeder hat nur eins davon, dass sollte man sich stets vor Augen halten!!!

Beitrag 39
24/11/2010
Mein Alter Ist    : 29

Mein Familienstand Ist    : ledig

Mein Beruf / Schule Ist    : Studentin

Ich Leide Unter Der Essstörung    : Bulimie im Wechsel mit Anorexie

Verbunden Damit Leide Ich Auch Unter    : Schlafstörungen, Hormonstörungen, an manchen Tagen unter der ganzen Welt und an anderen nur an meiner Unfähigkeiten einen Ausweg zu finden

Meine Essstörung Begann Im Alter Von    : 15

Als Tiefer Liegende Ursache Sehe Ich    : schwierig - sexueller Missbrauch in der Kindheit; überzogene Erwartungshaltung der Familie; meine Unfähigkeit mit abzugrenzen und Distanz zu schaffen

Die Auslöser Waren Vermutlich    : Überforderung; nicht Kind sein können; etwas darstellen müssen, was man nicht ist

Die Größte Belastung Durch Meine Essstörung Ist Bzw  War     : fehlende Bindungsfähigkeit zu anderen Menschen; die Unfähigkeit, sich auf andere einzulassen, andere teilhaben zu lassen, am eigenen Leben; ein Doppelleben führen zu müssen, immer noch irgendwie nach außen zu funktionieren, obwohl man innerlich so zerrissen ist, dass man kaum noch aufstehen und aus der Wohnung gehen kann; Schuldgefühle gegenüber mir selbst, gegenüber meinem Körper, dem ist das alles zumute;

Mein Tag Mit Meiner Essstörung Ist Bzw  War Geprägt Durch    :

Durch Meine Essstörung Bin Ich Eingeschränkt In    :

Die Reaktion Meiner Angehörigen Auf Meine Essstörung Ist    :

Die Reaktion Anderer Menschen Auf Meine Essstörung Ist    :

Meine Essstörung überwinden Wollte Ich Durch    :

Geholfen Hat Mir Dabei    :

Nicht Geholfen Hat Mir Dabei    :

Ich War Schon In Behandlung/Therapie/Klinik    :

Persönlich Wünsche Ich Mir Zukünftig Bezüglich Meiner Essstörung    :

Von Der Öffentlichkeit Wünsche Ich Mir Bezüglich Meiner Essstörung    :

Von Anderen Betroffene Wünsche Ich Mir    :

Beitrag 40
18/12/2010
Mein Alter Ist    : 18

Mein Familienstand Ist    : ledig

Mein Beruf / Schule Ist    : in Ausbildung

Ich Leide Unter Der Essstörung    : Bulimie

Verbunden Damit Leide Ich Auch Unter    : einer Borderline Persönlichkeitsstörung, Selbstmordgedanken und habe auch schon Suizidversuche hinter mir.

Meine Essstörung Begann Im Alter Von    : 15

Als Tiefer Liegende Ursache Sehe Ich    : dass ich meinen Zwillingsbruder verloren habe und meine Mutter mir dafür die Schuld gibt, das meine Mutter mir wehtut mich fertig macht und mir Vorwürfe macht...

Die Auslöser Waren Vermutlich    : das ich keine Liebe bekommen habe.

Die Größte Belastung Durch Meine Essstörung Ist Bzw  War     : dass es mir schwerfällt, es zu verbergen, auf der Arbeit fällt es auch schon auf. meine Mutter ein Spiel vorzuspielen...

Mein Tag Mit Meiner Essstörung Ist Bzw  War Geprägt Durch    : lügen, leugnen, ein Spiel spielen, immer wieder neue Ausreden zu suchen und natürlich der Gang auf die Toilette.

Durch Meine Essstörung Bin Ich Eingeschränkt In    : meinem ganzen Leben, kann kaum irgendwo hin gehen weil ich Kreislaufprobleme habe. Wenn Freunde mich zum Essen einladen, kann ich nicht hingehen...

Die Reaktion Meiner Angehörigen Auf Meine Essstörung Ist    : damals haben sie es nicht verstanden und gesagt "du bildest dir das nur ein", heute wissen sie es nicht doch meine Mutter ahnt, dass etwas nicht stimmt...

Die Reaktion Anderer Menschen Auf Meine Essstörung Ist    : Freunde die es wissen wollen mir helfen, doch ich will keine Hilfe, daher sind sie sehr verzweifelt, was mir auch sehr wehtut...

Meine Essstörung überwinden Wollte Ich Durch    : ein eigenes Leben, wollte wieder glücklich sein... doch jetzt ist mir das alles egal, es interessiert mich einfach nicht mehr, was mit mir passiert...

Geholfen Hat Mir Dabei    : niemand!!! weil ich keine Hilfe haben will...

Nicht Geholfen Hat Mir Dabei    : -

Ich War Schon In Behandlung/Therapie/Klinik    : in 3 verschiedenen Kliniken, in jeder bis zu 5 mal, doch es hat nichts gebracht. War auch schon mehrmals in einer geschlossenen...

geht und mich so nehmen wie ich bin.
Persönlich Wünsche Ich Mir Zukünftig Bezüglich Meiner Essstörung    : auch wenn ich nicht daran glaube, dass ich es irgendwie doch noch schaffe, die kurve zu kriegen

Von Der Öffentlichkeit Wünsche Ich Mir Bezüglich Meiner Essstörung    : dass sie mich verstehen, es auch akzeptieren wenn es mal bergab

Von Anderen Betroffene Wünsche Ich Mir    : auch wenn ich manchmal anders denke, dass sie mch irgentwie verstehen...

Beitrag 41
18/12/2010
Mein Alter Ist    : 17

Mein Familienstand Ist    : Single

Mein Beruf / Schule Ist    : Gymnasiastin

Ich Leide Unter Der Essstörung    : Magersucht

Verbunden Damit Leide Ich Auch Unter    : Depressionsphasen

Meine Essstörung Begann Im Alter Von    : 15

Als Tiefer Liegende Ursache Sehe Ich    : Die mangelnde Fähigkeit mich zu akzeptieren, wie ich bin. Die Magersucht hilft mir(vermeintlich)Druck abzubauen

Die Auslöser Waren Vermutlich    : Mobbing. Wenn man imemr wieder gesagt bekommt, dass man nichts wert ist, dann glaubt man das irgendwann.

Die Größte Belastung Durch Meine Essstörung Ist Bzw  War     : Das ständige Lügen und die Selbsteinschränkungen.

Mein Tag Mit Meiner Essstörung Ist Bzw  War Geprägt Durch    : Was esse bzw. was esse ich nicht? Sport.

Durch Meine Essstörung Bin Ich Eingeschränkt In    :

Die Reaktion Meiner Angehörigen Auf Meine Essstörung Ist    : Teilweise Unverständnis, teilweise Sorge und der Wille zu helfen

Die Reaktion Anderer Menschen Auf Meine Essstörung Ist    : Ahnungslos

Meine Essstörung überwinden Wollte Ich Durch    : Eigene Kraft.Aber sie ist wieder da.

Geholfen Hat Mir Dabei    : Ein Selbsthilfeforum im Internet.

Nicht Geholfen Hat Mir Dabei    : Druck: Wann nimmst du endlich zu? - Wenn man nicht will, dann hilft alles Zureden nicht.

Ich War Schon In Behandlung/Therapie/Klinik    : Keine

Persönlich Wünsche Ich Mir Zukünftig Bezüglich Meiner Essstörung    :

Von Der Öffentlichkeit Wünsche Ich Mir Bezüglich Meiner Essstörung    : Verständnis und nicht verurteilt zu werden.

Von Anderen Betroffene Wünsche Ich Mir    :


Beitrag 42
18/12/2010
Mein Alter Ist    : 30

Mein Familienstand Ist    : ledig

Mein Beruf / Schule Ist    : Erzieherin

Ich Leide Unter Der Essstörung    : Anorexie

Verbunden Damit Leide Ich Auch Unter    : Selbstverletzendes Verhalten, Depressionen, Posttaumatische Belastungsstörung

Meine Essstörung Begann Im Alter Von    : 14

Als Tiefer Liegende Ursache Sehe Ich    : mangelmdes Selbstbewusstsein, mangelnden emotionalen Rückhalt

Die Auslöser Waren Vermutlich    : Ohnmachtsgefühle in belastenden Lebenssituationen

Die Größte Belastung Durch Meine Essstörung Ist Bzw  War     : soziale Isolation, permanenter Selbsthass

Mein Tag Mit Meiner Essstörung Ist Bzw  War Geprägt Durch    : blinden Aktionismus bis zur Erschöpfung

Durch Meine Essstörung Bin Ich Eingeschränkt In    : sozialen Kontakten, Spontaneität, Ausübung meines Berufs

Die Reaktion Meiner Angehörigen Auf Meine Essstörung Ist    : Sorge, zunehmend Druck und Unverständnis

Die Reaktion Anderer Menschen Auf Meine Essstörung Ist    : Ungläubigkeit, Schweigen, Rückzug

Meine Essstörung überwinden Wollte Ich Durch    : ambulante Therapie, Klinik

Geholfen Hat Mir Dabei    : verständnisvolle aber auch hartnäckige Therapeutin/Ärztin, Kontakt zu anderen Betroffenen

Nicht Geholfen Hat Mir Dabei    : Zwangsernährung/Sonde, Trinknahrung

Ich War Schon In Behandlung/Therapie/Klinik    : unterschiedlich gute ambulante Therapeuten, Klinik mit verhaltenstherapeutischem Konzept

Persönlich Wünsche Ich Mir Zukünftig Bezüglich Meiner Essstörung    : nur eine einzige Mahlzeit ohne endlose Grübeleien, Loslassen können,
Genießen

Von Der Öffentlichkeit Wünsche Ich Mir Bezüglich Meiner Essstörung    : Offenheit, Ehrlichkeit, Akzeptanz der Essstörung als Krankheit

Von Anderen Betroffene Wünsche Ich Mir    : Austausch, Rat, Mut (z.T. weniger "Wettbewerbsdenken")


Beitrag 43
09/01/2011
Mein Alter ist    : 25

Mein Familienstand ist    : getrennt lebend

Mein Beruf / Schule ist    : Hausfrau

Ich leide unter der Essstörung    : Ich esse zu viel und kann dann schlecht oder nicht aufhören zu essen!!

Verbunden Damit leide ich auch unter    : viel Stress, Beengung durch die Familie und andere Sachen die ich so nicht erklären kann

Meine Essstörung begann im Alter von    : 16


Als Tiefer Liegende Ursache Sehe Ich    :

Die Auslöser waren vermutlich    : meine Eltern hatten viel Streit, der Vater ist immer abgehauen oft fremdgegangen und ich hatte viel Streit mit meiner Mutter

Die größte Belastung durch meine Essstörung ist bzw war: dass ich mich immer mehr zurück ziehe.

Mein Tag mit meiner Essstörung ist bzw  war geprägt durch: Stress, Druck und das Gefühl nicht jedem helfen zu können oder nicht alles schaffen zu können.

Durch meine Essstörung bin ich eingeschränkt in: meiner Bewegung und meinen Erfolgen etwas erreicht zu haben und ich habe keine grosse Kraft mit meinen Kindern zu spielen.

Die Reaktion meiner Angehörigen auf meine Essstörung ist    : "Bist du schwanger? Und mann bist du fett geworden!!!

Die Reaktion anderer Menschen auf meine Essstörung ist    : "Bist du schwanger und willst nicht mal abnehmen?!!"

Meine Essstörung überwinden wollte ich durch    : Tabletten, Säfte und andere Schlankmacher

Geholfen hat mir dabei    : nicht viel

Nicht geholfen hat mir dabei    : alles

Ich war schon in Behandlung/Therapie/Klinik    : nein nix davon. Ich habe mich bis jetzt noch nicht getraut, ich bin zu schüchtern.

Persönlich wünsche ich mir zukünftig bezüglich meiner Essstörung    : dass ich es endlich schaffe abzunehmen aber vernünftig!!

Von der Öffentlichkeit wünsche ich mir bezüglich meiner Essstörung    : mehr Unterstützung und Lob wenn ich was geschafft habe.

Von anderen Betroffene wünsche ich mir    : Ratschläge wie sie es geschafft haben und die mir Mut machen!!


Beitrag 44
01/03/2011
Mein Alter Ist    : 36

Mein Familienstand Ist    : ledig

Mein Beruf / Schule Ist    : Bankangestellte

Ich Leide Unter Der Essstörung    : Binge Eating

Verbunden Damit Leide Ich Auch Unter    : Depression, Selbstverletzung

Meine Essstörung Begann Im Alter Von    : 8

Als Tiefer Liegende Ursache Sehe Ich    : Essen ersetzt die Zuneigung die ich von anderen nie erhalte

Die Auslöser Waren Vermutlich    : Der Selbstmord meiner Mutter und der Einzug meiner Stiefmutter

Die Größte Belastung Durch Meine Essstörung Ist Bzw  War     : Mein Gewicht und die Scham darüber

Mein Tag Mit Meiner Essstörung Ist Bzw  War Geprägt Durch    : Rückzug, Fressen bis mir schlecht wird ohne mich zu übergeben

Durch Meine Essstörung Bin Ich Eingeschränkt In    : Bewegung, sozialen Kontakten

Die Reaktion Meiner Angehörigen Auf Meine Essstörung Ist    : Der Vorwurf, schwach und willenslos zu sein

Die Reaktion Anderer Menschen Auf Meine Essstörung Ist    : Abwertende Blicke oder Aussagen

Meine Essstörung überwinden Wollte Ich Durch    : Diäten, Ernährungsumstellung usw, usw.

Geholfen Hat Mir Dabei    : eigentlich nichts, zumindest nicht langfristig

Nicht Geholfen Hat Mir Dabei    :

Ich War Schon In Behandlung/Therapie/Klinik    : ja und aber, in der Klinik wurde in erster Linie mein Depression in Angriff genommen und die Zeit in der Klinik (7Wochen) war zu kurz, um die Essstörung in den Griff zu bekommen, als ich wieder zu hause war - ging es kurze Zeit später schon wieder los

Persönlich Wünsche Ich Mir Zukünftig Bezüglich Meiner Essstörung    : dass sie verschwindet und ich ein normales Leben führen kann

Von Der Öffentlichkeit Wünsche Ich Mir Bezüglich Meiner Essstörung    : Aktzeptanz und Verständnis

Von Anderen Betroffene Wünsche Ich Mir    : Zusammenhalt


Beitrag 45
01/04/2011
Mein Alter Ist    : 14

Mein Familienstand Ist    : Single

Mein Beruf / Schule Ist    : Gymnasium

Ich Leide Unter Der Essstörung    : Magersucht

Verbunden Damit Leide Ich Auch Unter    : Bewegungsdrang

Meine Essstörung Begann Im Alter Von    : 12

Als Tiefer Liegende Ursache Sehe Ich    : Mich manchmal, wenn mir etwas nicht passt, nicht mitteilen zu können

Die Auslöser Waren Vermutlich    : ?

Die Größte Belastung Durch Meine Essstörung Ist Bzw  War     : dass ich oft in meinem Zimmer saß und einfach nur geheult habe, manchmal
wusste ich nicht warum, manchmal weil ich mich zu dick fand, manchmal weil mir alles zu viel wurde

Mein Tag Mit Meiner Essstörung Ist Bzw  War Geprägt Durch    : hungern und Sit-ups und Liegestützen machen

Durch Meine Essstörung Bin Ich Eingeschränkt In    : Spass haben

Die Reaktion Meiner Angehörigen Auf Meine Essstörung Ist    : sie wollten mir helfen

Die Reaktion Anderer Menschen Auf Meine Essstörung Ist    : manche Bekannten konnten damit nicht umgehen und wollten deswegen nichts mehr mit mir zu tun haben

Meine Essstörung überwinden Wollte Ich Durch    : zuerst gar nicht, dann habe ich eingesehen, dass ich etwas ändern muss und dann mit eigener Kraft

Geholfen Hat Mir Dabei    : Psychologe und Aufenthalt in Psychatrischer Klinik

Nicht Geholfen Hat Mir Dabei    : dass manche nichts mehr mit mir zu tun haben wollten, das hat mich traurig gemacht

Ich War Schon In Behandlung/Therapie/Klinik    : Psychatrische Klinik, Magensonde

Persönlich Wünsche Ich Mir Zukünftig Bezüglich Meiner Essstörung    : dass ich das nie wieder kriege!!

Von Der Öffentlichkeit Wünsche Ich Mir Bezüglich Meiner Essstörung    : dass die Leute einen verstehen und nicht einfach sagen:"ja, dann
iss doch einfach mehr!" denn das ist ja gerade das Problem bei Magersucht, dass man nicht essen kann

Von Anderen Betroffene Wünsche Ich Mir    : dass sie verstehen, dass sie gegen die Krankheit kämpfen müssen und gebe ihnen viel Kraft


Beitrag 46
01/04/2011
Mein Alter Ist : 20

Mein Familienstand Ist : ledig
Mein Beruf / Schule Ist : angehende Ergotherapeutin

Ich Leide Unter Der Essstörung : atypische Anorexia nervosa und Bulimia nervosa

Verbunden Damit Leide Ich Auch Unter : Borderline- Persönlichkeitsstörung/ Posttraumatische Belastungsstörung, Depressionen, Sozialen Phobien

Meine Essstörung Begann Im Alter Von : ca 13

Als Tiefer Liegende Ursache Sehe Ich : den sexuellen Missbrauch, den mein Vater mir antat; emotionale Vernachlässigung; die Erfahrung, Gefühle nicht zeigen zu dürfen, das Bedürfnis nach Kontrolle, Wut in mich rein fressen, Sehnsucht nach einer Mama, das Gefühl mit meinem Schmerz nie ernst genommen zu werden, das Gefühl den Schmerz nie aushalten zu können, Selbsthass als Folge des Hasses in meiner Familie; mein Vater ist selber essgestört und hat mich immer mit meinen Freundne und meiner Schwester verglichen und mir gesagt dass ich fett bin... usw...

Die Auslöser Waren Vermutlich : ein Streit meiner Eltern im Urlaub, in dem mein Vater meine Mutter anschrie, sie solle uns nicht so mästen

Die Größte Belastung Durch Meine Essstörung Ist Bzw War : dass ist nicht spontan sein kann, dass ich immer mehr Depressionen kriege und dass ich mir den ganzen Tag Gedanken über meine Figur, mein Gewicht, Kalorien usw mache und mich kaum noch auf die Ausbilung konzentrieren kann

Mein Tag Mit Meiner Essstörung Ist Bzw War Geprägt Durch : Kalorien zählen, planen, hungern, abends oft fressen... oder abwechseln Phasen mit fast nichts essen und Phasen mit vollstopfen... ab und zu auch kotzen... und extrem viel Sport (hab deshalb schon kaputte Knie)

Durch Meine Essstörung Bin Ich Eingeschränkt In : spontanen Verabredungen,

Die Reaktion Anderer Menschen Auf Meine Essstörung Ist : Geduld, Zuhören, Fragen wie sie mir am Besten helfen können, sich informieren

Die Reaktion Meiner Angehörigen Auf Meine Essstörung Ist : "das ist nur Pubertär", "das geht doch weg wenn du das erste Mal schwanger bist", "das ist genetisch bedingt, dagegen kannst du nur Medikamente nehmen"...

Meine Essstörung überwinden Wollte Ich Durch : Esspläne, Therapie, Selbsthilfegruppe, Internetforen

Geholfen Hat Mir Dabei : die psychosomatischen Kliniken und das Internetforum


Nicht Geholfen Hat Mir Dabei : Psychiatrie, Reha, Esspläne, ambulante Therapie (die hilft dafür bei allen anderen Problemen)

Ich War Schon In Behandlung/Therapie/Klinik : 2 Mal Psychosomatische Klinik, 1 mal Kinder- und Jugendpsychiatrie, 1 mal Reha, seit 1 Jahr durchgängig ambulante Therapie (davor mehrfach angefangen und immer abgebrochen), und eine Selbsthilfegruppe

Persönlich Wünsche Ich Mir Zukünftig Bezüglich Meiner Essstörung : dass ich ein Mittelmaß zwischen Kontrolle und Loslassen finde, dass ich das Mittelmaß zwischen Süßigkeiten erlauben und gesund ernähren finde, dass ich meine Gefühle anders ausdrücken kann, dass ich es irgendwann nur noch als Warnsignal habe und nicht mehr so ein täglicher Kampf ist

Von Der Öffentlichkeit Wünsche Ich Mir Bezüglich Meiner Essstörung : die soll das lieber nicht wissen. Aber ich wünsche mir ingesamt weniger Wichtung auf das Aussehen des Menschen, weil es so viel Wichtigeres gibt!!!

Von Anderen Betroffene Wünsche Ich Mir : Austausch und Aufhören, noch mehr Tips zu geben -> schließt die ProAna- Seiten!!!

Beitrag 47
01/05/2011
Mein Alter Ist    : 26

Mein Familienstand Ist    : ledig

Mein Beruf / Schule Ist    : Studentin

Ich Leide Unter Der Essstörung    : Bulimie und atypische Anorexia Nervosa

Verbunden Damit Leide Ich Auch Unter    : Depressionen, Zwängen (mal mehr, mal weniger) , Ängste im Allgemeinen , in der Vergangenheit: Selbstverletzendes Verhalten

Meine Essstörung Begann Im Alter Von    : 22

Als Tiefer Liegende Ursache Sehe Ich    : Gefühle von Hilflosigkeit, Ohnmacht, Depressionen und mangelndes Selbstwertgefühl. Letzteres z.T. durch jahrelanges Mobbing, und mangelndes Zutrauen seitens meiner Eltern. Angst vor Verantwortung, Verlassen-Werden und dem Erwachsenwerden.

Die Auslöser Waren Vermutlich    : Unzufriedenheit mit meiner Lebensituation, ein unbekanntes, anstrengendes Umfeld (längerer Auslandsaufenthalt), körperliche Probleme, die das Vertrauen in meinen Körper stark vermindert haben.

Die Größte Belastung Durch Meine Essstörung Ist Bzw  War     : Früher: Heimlichkeit, permanente Gedanken ans Essen, Kalorienzählen, das schlechte Gewissen, Geldprobleme, soziale Isolation, Verlust von Freuden und Lebensqualität,Schwäche, Leistungsfähigkeit eingeschränkt. Aktuell: Konzentrationsprobleme,Ängste,Kalorienzählen,Grübeln über Essen/Nicht-Essen, schlechtes Gewissen, Selbstabwertung.

Mein Tag Mit Meiner Essstörung Ist Bzw  War Geprägt Durch    : s.o. Früher: Essen kaufen, Essen verschlingen, Essen erbrechen. Triumph- und Schamgefühle. Repeat. Wiegen, Spiegelkontrolle, Gedankliche Abwesenheit. Aktuell: Essensticks, Kalorienzählen, mehr oder weniger hungern und Essen-planen,ans Essen denken,mich mit dem Thema an sich beschäftigen, die Ursachen ergründen und neues Verhalten/Denken versuchen zu entwickeln.

Durch Meine Essstörung Bin Ich Eingeschränkt In    : Studium, soziale Kontakte, Lebensfreude, Genuß, Konzentration auf anderes

Die Reaktion Meiner Angehörigen Auf Meine Essstörung Ist    : Anfangs: Schock, Unverständnis, aber auch Hilfsangebote und der Versuch, es nachzuvollziehen. Teilweise auch Wut, Angst, Besorgnis, mich zum Essen animieren wollen, Vorwürfe

Die Reaktion Anderer Menschen Auf Meine Essstörung Ist    : Bei guten Freunden: Hilfe, mich zur Therapie in der Klinik motivieren, Zuhören, Hilfsbereitschaft. Bei anderen: Nicht-wissen-wie-damit-umgehen, Starren. Mitleid. Unverständnis.

Meine Essstörung überwinden Wollte Ich Durch    : Therapie, stationären Klinikaufenthalt, viele Gespräche, Bücher, Recherche, Selbsthilfegruppe.

Geholfen Hat Mir Dabei    : Verständnis durch andere, die Klinik, die Gespräche und Therapie dort, die Regelmäßigkeit des Ablaufs und der Mahlzeiten dort (und auch zuhause), nicht mehr alleine damit zu sein und mich anderen anvertrauen zu können, ohne angelehnt zu werden, gute Fragen.

Nicht Geholfen Hat Mir Dabei    : Druck im Allg. (v.a. von meinen Eltern), Vorwürfe, Unterstellungen, meine 2. ambulante Therapie. Wenn andere mich in ein Schema pressen wollen, nur "viel reden über Ursachen" aber ohne konkrete Hilfestellungen

Ich War Schon In Behandlung/Therapie/Klinik    : 2 ambulante tiefenpsychologische Therapien, ein stationärer Aufenthalt (wg. Depressionen), ein stationärer Klinikaufenthalt in einer Spezial/Fachklinik (v.a. wg. Essstörungen), jetzt eine ambulante, kognitive Verhaltenstherapie begonnen.

Persönlich Wünsche Ich Mir Zukünftig Bezüglich Meiner Essstörung    : Sie zu überwinden, den Mut zu finden, mich dem Leben zu stellen, wieder glücklicher zu sein!

Von Der Öffentlichkeit Wünsche Ich Mir Bezüglich Meiner Essstörung    : Weniger verzerrte, sensationsorientierte Berichterstattung. Statt dauernd nur über Magermodels und Schönheitsideale zu berichten, besser über die wahren Ursachen und Probleme ALLER Essstörungen informieren, auch Bulimie und Binge-Eating und andere Essstörungen. Mehr gute Behandlungsmöglichkeiten fördern und fordern, die Politik und die Menschen dafür sensibilisieren, wie groß der Handlungsbedarf ist.

Von Anderen Betroffene Wünsche Ich Mir    : dass sie ihr Leben wieder mit mehr Freude und Selbstvertauen leben können, sich befreien können. Gegenseitige Unterstützung und Offenheit (findet aber ohnehin schon meist statt!)dass sie den Mut/Kraft finden, sich dafür einzusetzen, dass Essstörungen nicht mehr stigmatisiert oder "bewundert" werden. Und von mir wünsche ich das auch:)


Beitrag 48
01/05/2011
Mein Alter Ist    : 33

Mein Familienstand Ist    : ledig

Mein Beruf / Schule Ist    :

Verbunden Damit Leide Ich Auch Unter    :

Als Tiefer Liegende Ursache Sehe Ich    : Ängste und familiäre Konflikte

Die Reaktion Meiner Angehörigen Auf Meine Essstörung Ist    : Hilflosigkeit,
Mitleid

Die Auslöser Waren Vermutlich    : schweres traumatisches Erlebnis

Von Anderen Betroffene Wünsche Ich Mir    : Ich würde sehr gerne andere Menschen
mit ähnlichen Problemen kennenlernen, mit denen ich mich darüber per Mail
austauschen kann

Von Der Öffentlichkeit Wünsche Ich Mir Bezüglich Meiner Essstörung    :

Persönlich Wünsche Ich Mir Zukünftig Bezüglich Meiner Essstörung    : Ich würde
sehr gerne andere Menschen mit ähnlichen Problemen kennenlernen, mit denen ich
mich darüber per Mail austauschen kann

Ich War Schon In Behandlung/Therapie/Klinik    :

Nicht Geholfen Hat Mir Dabei    :
Geholfen Hat Mir Dabei    :

Meine Essstörung überwinden Wollte Ich Durch    : Therapie

Die Reaktion Anderer Menschen Auf Meine Essstörung Ist    :

Durch Meine Essstörung Bin Ich Eingeschränkt In    : normalem Leben

Mein Tag Mit Meiner Essstörung Ist Bzw  War Geprägt Durch    :

Die Größte Belastung Durch Meine Essstörung Ist Bzw  War     : ständige Ängste
beim Essen, nichts wirklich genießen zu können

Ich Leide Unter Der Essstörung    :

Meine Essstörung Begann Im Alter Von    : 10



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